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Minister bei der Marine

Eckernförde, 10.03.2010, Presse- und Informationszentrum Marine .
Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei der Bundeswehr hat Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am 9. März, die Marine in Eckernförde besucht. Auf der Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN konnten sich der Minister und die angereiste Presse ein umfassendes Bild von den Fähigkeiten der Marine machen.

Begrüßung des Bundesministers Karl-Theodor zu Guttenberg durch den Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wolfgang E. Nolting auf der Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN.

Begrüßung auf der Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Unter großem Lärm und mit viel Wind landete ein SEA KING-Hubschrauber der Marineflieger auf dem Hubschrauberlandedeck der Fregatte. An Bord war der Bundesminister der Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wolfgang E. Nolting, nahm Minister zu Guttenberg in Empfang und begrüßte ihn an Bord der MECKLENBURG-VORPOMMERN.


Karl-Theodor zu Guttenberg beobachtet gemeinsam mit dem Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker eine Minensprengung.

Minensprengung (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Seemine bringt Fregatte zum Beben

Nach Gesprächen und kurzen Vorträgen über die Marine konnte sich Minister zu Guttenberg selbst ein Bild von den Fähigkeiten der Flotte machen. Das Programm in See eröffneten die Minenstreitkräfte: In unmittelbarer Nähe der Fregatte räumte einen Minenjagdboot zusammen mit Minentauchern eine Seemine. „Minensprengung in zwei Minuten“, ertönte es über die Sprechanlage an Bord. „Drei, zwei, eins, Zündung“. Die darauffolgende Detonation der Mine war mit einer über 40 Meter hohen Wasserfontäne nicht nur optisch spektakulär, sondern lies für einen kurzen Moment auch die Fregatte erzittern. Minister wie Journalisten gingen vorsichtshalber einen Schritt zurück. „So etwas hab ich auch noch nicht erlebt. Das war sehr beeindruckend mit was für einer Kraft das Wasser empor geschossen ist“, sagte der sichtlich überraschte zu Guttenberg.

Bei der sogenannten Maritime Interdiction Operation (MIO) demonstrierten zwei Schnellboote aus Warnemünde ihre Fähigkeiten. Wie aus dem nichts tauchten die Boote vom Horizont auf und „schossen“ an der Fregatte entlang.

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Simulierter Speedbootangriff auf den Tender RHEIN anlässlich des Besuchs des Ministers.

Simulierter Speedbootangriff (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt)Größere Abbildung anzeigen

Schnappschuss vom Uboot und simulierter Speedbootangriff

Nach diesen Vorführungen wurde es plötzlich ganz leise. Die Aufklärungsmittel der Flotte standen im Vordergrund. Was zunächst wie bloßes Treibgut aussah, entpuppte sich als Seerohr und Antennen eines Ubootes der Klasse 212A. Das Boot hatte Fotos vom Minister gemacht und zur Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN geschickt. Zu Guttenberg zeigte sich von der Technik verblüfft: „Das versenden von Dateien ist ja nichts neues, aber das sich Uboote diese Technik zu Eigen machen kann nur von Vorteil sein“.

Den Abschluss des Demonstrationsprogramms bildete ein Anti-Piracy-Manöver. Der Tender RHEIN simulierte einen von Piraten überfallenen Frachter. Lautstark eilten zwei Hubschrauber des Typs SEA LYNX, dem Frachter entgegen. Boarding-Soldaten seilten sich aus dem ersten Hubschrauber ab, während der zweite die Operation mit einem schweren Maschinengewehr sicherte. Im zweiten Durchlauf wurde ein Angriff von zwei Speedbooten simuliert. Marineschutzkräfte (MSK) erwiderten mit schweren Waffen das Feuer, so dass die Angreifer ausweichen mussten. Ein Hubschrauber stellte die Speedboote schließlich in See. Während des ganzen Programms standen dem Minister Soldaten als kompetente Ansprechpartner für die jeweiligen Übungen bereit.

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Der Bundesminister der Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Marinesoldaten auf der Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN anläßlich seines Antrittbesuches bei der Marine.

Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt)Größere Abbildung anzeigen

Seemannssonntag

Im Anschluss an die dynamischen Vorführungen nahm Minister zu Guttenberg am sogenannten „Seemannssonntag“ in einem der beiden Hangars der Fregatte teil. Bei Kaffee und Kuchen führten der Minister und die Admiralität Gespräche mit der Besatzung und den zahlreichen Journalisten. Ein Versorgungsmanöver zwischen der Fregatte und dem Tender RHEIN rundete das Tagesprogramm ab. Ein Postbeutel wurde mittels Leinenverbindung zwischen den beiden Schiffen ausgetauscht. Der Minister erhielt ein Andenken von der Besatzung des Tenders. Im Postbeutel zurück an den RHEIN, war eine Gabe des Ministers.

Danach stand der Minister auf dem Hubschrauberlandedeck der Fregatte erneut für zahlreiche Fragen und Interviews bereit, ehe er am späten Nachmittag wieder von einem SEA KING-Hubschrauber abgeholt wurde.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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