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Die Ausbildung zum Kampfschwimmer

Während der Ausbildung wird man zum Tauchspezialisten, zum Fallschirmspringer, zum Waffen- und Landkampfspezialisten und zum Führer von Kraftfahrzeugen und Booten ausgebildet.

Kampfschwimmer auf Quads während einer Übung

Kampfschwimmer auf Quads während einer Übung (Quelle: © 2007 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Weg zum Kampfschwimmer

Zu Beginn ihres Werdegangs durchlaufen die angehenden Kampfschwimmer (KS) eine dreimonatige allgemeine Grundausbildung für Bootsmannanwärter, ein ebenfalls dreimonatiges Praktikum und einen Bootsmannlehrgang an der Marineunteroffizierschule in Plön, der vier Monate dauert. Danach folgen der Schwimmtaucherlehrgang sowie der Auswahllehrgang für Kampfschwimmeranwärter, jeweils acht und sechs Wochen lang. Im Anschluss folgt eine fünfwöchige Kampfschwimmervorausbildung und die dreieinhalb Monate dauernde Kampfschwimmereinsatzausbildung in Eckernförde. Während dieser beiden Abschnitte erlernen sie die Grundzüge von Kampfschwimmereinsätzen.

Die nächsten Ausbildungsabschnitte umfassen den Kraftbootführerschein sowie die Ausbildung "Sprenghelfer der Marine mit Taucheinsatz" und „Sprengleiter der Marine mit Tauchereinsatz“. Diese Lehrgänge berechtigen zum Führen von Kraftbooten der Marine oder befassen sich mit der Verwendung von Sprengstoffen für Taucher. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildungsabschnitte werden die Soldaten in Eckernförde zwei Monate zum Kampschwimmereinsatzleiter ausgebildet und für neun Wochen im Rahmen der Kampfschwimmertaktikausbildung geschult. Ebenfalls in Eckernförde schließt für die KS-Anwärter die Einzelkämpfervorausbildung mit einer Ausbildungszeit von zwei Wochen und der Kampftruppführer-Lehrgang mit einer Gesamtlänge von 3 Monaten an.

Geländesicherung während einer Anlandungsübung

Geländesicherung während einer Anlandungsübung (Quelle: © 2007 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Nach dem Abschluss der Kampfschwimmerbasisausbildung absolvieren die Soldaten weiterführende Lehrgänge, darunter der Einzelkämpferlehrgang (Teil 1), ein Englisch-Lehrgang (Bremerhaven), die Fahrausbildung BCE (LKW), der Überlebenslehrgang und eine Sanitätsausbildung für Spezialkräfte (am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf) sowie die Fallschirmsprungausbildung in Altenstadt. Für diese Ausbildungsabschnitte ist ein zeitlicher Ansatz von insgesamt acht Monaten vorgesehen.

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Die Reihenfolge der Lehrgänge kann variieren!!!

Nach dem Bestehen dieser Lehrgänge beginnt der Einsatz als Kampfschwimmerbootsmann in der Kampfschwimmerkompanie. Voraussetzung zur Ausbildung zum Kampfschwimmerbootsmann ist eine Restdienstzeit von mindestens vier Jahren nach Beendigung der Ausbildung. Wird einer der Lehrgänge nicht bestanden, können die Soldaten in anderen Bereichen der Spezialisierten Einsatzkräfte der Marine eingesetzt werden.

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Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit ist die Laufbahn zum Kampfschwimmeroffizier. Dazu muss die entsprechende Offizierlaufbahn absolviert werden. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium können sich Interessenten für die Kampfschwimmertätigkeit bewerben. Nur die leistungsstärksten Offiziere werden für die Ausbildung zugelassen, da die Bewerberzahlen über dem aktuellen Personalbedarf liegen. Wenn eine positiv verlaufende Eignungsfeststellung vorliegt, beginnt die Kampfschwimmerausbildung. Diese verläuft analog zur Ausbildung der Kampfschwimmerbootsmänner.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.karriere.speziell.kampfsch.ausbildu