Uboot Klasse 212 A

Hohe Beweglichkeit für Operationen in flachen und engen Gewässern mit geringstmöglichen Schnorchelzeiten für Batterieladung haben bereits die Konstruktion der deutschen Ubootklasse 206 A geprägt.
Die Weiterentwicklung der Ortungstechnik und die zunehmende Zahl der Ubootjagdmittel sowie das erweiterte Einsatzgebiet erforderte die Entwicklung der neuen Ubootgeneration Klasse 212 A.
Die Unterseeboote der Klasse 212 A besitzen einen auf der Welt einmaligen Hybridantrieb. Entworfen wurde dieses System mit der Absicht, Ubooteinsätze über mehrere Wochen hindurch im dauergetauchten Zustand und weitgehend unabhängig von Außenluftzufuhr zu ermöglichen. Die Hybrid-Anlage setzt sich aus einem Dieselgenerator, einer Fahrbatterie, einer Brennstoffzellenanlage und dem Fahrmotor zusammen.
Die Brennstoffzellen-Anlage (BZ), die Wasserstoff und Sauerstoff geräusch- und abgaslos direkt in elektrische Energie umwandelt, zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und geringen Wartungsaufwand aus. Neben dem Gleichstrom fällt bei der Energieumwandlung als einziges Reaktionsprodukt destilliertes Wasser an.
Technische Daten
- Maße (Länge / Breite / Tiefgang): 56 m / 7,0 m / 6,0 m
- Einsatzverdrängung: 1.450 t Überwasser, 1.830 t getaucht
- Geschwindigkeit: 12 kn über Wasser, 20 kn getaucht
Antriebsanlage
- Brennstoffzelle / Diesel- elektrisch mit 3.120 kW (4.243 PS)
Bewaffnung
- DM2A4 Schwergewichtstorpedo (drahtgelenkt)
Besatzung
28
Einheiten
| S 181 | U 31 | 1. Ubootgeschwader | Eckernförde |
|---|---|---|---|
| S 182 | U 32 | 1. Ubootgeschwader | Eckernförde |
| S 183 | U 33 | 1. Ubootgeschwader | Eckernförde |
| S 184 | U 34 | 1. Ubootgeschwader | Eckernförde |
Bilder
Angehörige nehmen Abschied von der Besatzung (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Thomas Lerdo)
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