Schnellboot „Gepard"-Klasse (143A)
Diese Einheiten sind auf der Basis der „Albatros"-Klasse weiterentwickelt. Sie verfügen über das RAM-Flugkörpersystem und über Minenlegekapazität.

Diese Einheiten sind auf der Basis der „Albatros"-Klasse weiterentwickelt und verfügen, statt eines zweiten 76 mm-Geschützes, über das RAM-Flugkörpersystem. Dieses dient der verbesserten Abwehr von gegnerischen Flugkörpern. Anstelle der Torpedobewaffnung besitzen sie eine groß dimensionierte Minenlegekapazität. Die an Bord befindlichen Sensoren entsprechen weitgehend denen der „Albatros"-Klasse, sie verfügen jedoch über modernere und weitreichendere Möglichkeiten der elektronischen Kampfführung.
Technische Daten
- Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 57,6 m / 7,8 m / 2,6 m
- Einsatzverdrängung: 390 t
- Geschwindigkeit: Höchstfahrt 40 Knoten (ca. 74 km/h)
Antriebsanlage
- Leistung: 4 x Dieselmotoren mit je 3.300 kW
Bewaffnung
- 1x 76 mm OTO-Melara Geschütz
- 4x Seezielflugkörper MM 38 EXOCET
- Minenlegekapazität
- 21x Flugabwehrkörper RAM (Rolling Airframe Missile)
- 2x schweres Maschinengewehr 12,7 mm (SMG)
- Elektronische Kampfführung
Ausrüstung
- Seeraumüberwachungsradar
- Navigationsradar
- Automatisches Gefechts- und Informationssystem für Schnellboote (AGIS)
- Radar-, Führungs- und Waffenleitanlage
Besatzung
- 36 (5 Offiziere)
Einheiten
| Name | Geschwader | Heimathafen |
|---|---|---|
| P 6121 S 71 „Gepard" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6122 S 72 „Puma" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6123 S 73 „Hermelin" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6125 S 75 „Zobel" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6126 S 76 „Frettchen" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6128 S 78 „Ozelot" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6129 S 79 „Wiesel" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
| P 6130 S 80 „Hyäne" | 7. Schnellbootgeschwader | Warnemünde |
