Allgemeines
Glücksburg, 26.10.2010, Presse- und Informationszentrum Marine.
Die Marine ist sich ihrer Verantwortung für die unterseeische Umwelt bewusst. Der Schutz von Meeressäugern hat dabei besondere Priorität. Einheiten, die auf See Sonargeräte einsetzen oder Unterwassersprengungen durchführen, prüfen gewissenhaft nach einem feststehenden Muster, ob sich Meeressäuger im betroffenen Seegebiet aufhalten.

So heißt es beispielsweise in einer Anweisung des Flottenkommandos Glücksburg an alle schwimmenden Einheiten der Marine:
„Alle schwimmenden und fliegenden Einsatzmittel der Flotte werden angewiesen, den Einfluss von Unterwasserschall auf Meeressäuger und maritime Lebensräume zu minimieren.“
Um die Seegebiete, in denen sich Meeressäuger aufhalten, bestmöglich zu lokalisieren, führen alle Schiffe und Boote der Marine sogenannte Sichtungsprotokolle. Diese werden nach Abschluss der Seefahrt durch die Abteilung Geoinformationsdienst im Flottenkommando ausgewertet.
