Minensuchboot „Hameln“-Klasse (343)
Es wurden alle Boote dieser Klasse schrittweise umgerüstet. Während die eine Hälfte als Minenjagdboote der „Kulmbach“-Klasse in See stach, wurden die anderen Boote für die Aufnahme des TROIKA Systems vorbereitet. Die Boote dieser Klasse waren in Olpenitz stationiert und gehörten zum 5. Minensuchgeschwader.

Die Minensuchboote der „Hameln“-Klasse (343) waren wahre Multitalente. Sie konnten nicht nur Minen auslegen, sondern auch aufspüren und bekämpfen. Die Boote konnten 60 auf Schienen gelagerte Minen aufnehmen. Sie sind mit mordernen Kommando-, Überwachungs- und Fernmeldesystemen, Satellitnavigation, LINK 11 - Führungs- und Informationssystem und automatischen Kurs- und Bahnregler ausgestattet. Ihre Hauptaufgabe, das Minensuchen, stützt sich auf ein konventionelles, nachgeschlepptes Minenräumgerät sowie auf einen geschleppten Hohlstab für Räumeinsätze gegen Minen mit magnetischen und akustischen Zündsystem.
Technische Daten
- Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 54,4 m / 9,2 m / 2,5 m
- Einsatzverdrändung: 635 t
- Leistung: 4.480 kW (6.092 PS)
- Geschwindigkeit: ca. 18 kn
Bewaffnung
- 2x 40 mm Bofors Flak L/70 Mod.58
- 2x Fliegerfaust 2 (Stinger)
- Minenräumausstattung
- Minenlegeausstattung (60 Minen)
Besatzung
- 37 Personen
Einheiten

| Name | Geschwader | Heimathafen |
|---|---|---|
| M1092 „Hameln“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1095 „Überherrn“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1097 „Laboe“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1094 „Ensdorf“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1096 „Passau“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1099 „Herten“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1093 „Auerbach“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1090 „Pegnitz“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1091 „Kulmbach“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
| M1098 „Siegburg“ | 5. Minensuchgeschwader | Olpenitz |
