Berichte von der Fregatte „Niedersachsen“
Am Nachmittag des 20. Oktober erreichte die Fregatte „Sachsen“ die Dhau, die zuvor per Notruf um Hilfe gerufen hatte. Über Funk berichtete der Kapitän der Dhau, dass er von Piraten bedroht und geschlagen wurde und sich zudem Waffen an Bord befänden.
Die deutschen Fregatte „Sachsen“ ist nicht nur in einem multinationalen Einsatz unterwegs. Während ihrer Zeit am Horn von Afrika ist ein zehn Mann starkes estnisches Sicherungsteam mit an Bord, um bei der Begleitung von zivilen Handelsschiffen zu unterstützen.
David McAllister, Ministerpräsident Niedersachsens, und der Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann, besuchten beim 32. Tag der Niedersachsen eine Delegation des gleichnamigen Patenschiffes des Landes in Duderstadt.
Im niedersächsischen Celle überreichte eine Delegation der Fregatte „Niedersachen“ einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an den Verein „Lobetalarbeit“. Die Spende soll in einen neuen Abenteuerspielplatz der Diakonieeinrichtung fließen.
Auch in diesem Jahr feiert Wilhelmshaven das „Wochenende an der Jade“ - und das bereits zum 38. Mal. Pünktlich zur Eröffnung schien der Wettergott im Norden ein Einsehen zu haben und sorgte für strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Am Abend des 28. Juni gaben der Oberbürgermeister Andreas Wagner, der Kommandeur des Marinestützpunktkommandos Kapitän zur See Frank Vehoff, und der Leiter des Marinearsenals Christoph Otten den Startschuss für die Feierlichkeiten.
Neuer Kommandant der Fregatte „Niedersachsen“ ist Fregattenkapitän Kurt Leonards. Sein Vorgänger, Fregattenkapitän Wilhelm Tobias Abry, hatte das Kommando über das Schiff seit Juli 2010 inne. Unter seinem Kommando nahm die „Niedersachsen“ im Jahr 2011 am Anti-Piraterie-Einsatz „Atalanta“ am Horn von Afrika teil.
Sie sind zum Schutz und zur Unterstützung des eigenen Schiffs mit an Bord eingeschifft: Zwölf Marinesicherungssoldaten begleiteten in den vergangenen Monaten die Fregatte NIEDERSACHSEN im Einsatz am Horn von Afrika. Entsprechend der Gefährdungslage verstärkten sie sowohl in See wie auch im Hafen den Schutz der Fregatte.
Nach der Teilnahme an der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission EU NAVFOR ATALANTA kehrte die Fregatte NIEDERSACHSEN am 19. August zurück nach Wilhelmshaven.
Für den Notfall wäre alles vorhanden: Vom Defibrilator über das Röntgengerät bis hin zur Bordzahnstation. Das Schiffslazarett der Fregatte NIEDERSACHSEN ist für medizinische Ernstfälle bestens gewappnet. Sogar Operationen können durch die eingeschiffte Facharztgruppe ausgeführt werden.
Fregattenkapitän Wilhelm Tobias Abry, Kommandant der Fregatte NIEDERSACHSEN, war von Mitte März bis Anfang August als Commander Task Group (CTG) bei ATALANTA eingesetzt. Mit der Wochenzeitung „Bundeswehr aktuell“ sprach er über den zurückliegenden Einsatz.
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