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Seefernaufklärer P-3C „Orion“

Für die Uboot-Jagd konzipiert ist die P-3C „Orion“ mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet. Daneben können sie große Seegebiete überwachen. Im Einsatz werden sie dazu eingesetzt, Ziele über große Flächen auf und unter dem Wasser zu entdecken. Aufgrund dieser Fähigkeiten werden sie auch „Fliegende Augen“ genannt.

Der deutsche Seefernaufklärer vom Typ P-3C ORION bei seinem letzten Flug am Horn von Afrika.

Das fliegende Auge (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Janine Polenz)Größere Abbildung anzeigen

Die Bundeswehr verfügt über acht Flugzeuge des Typs P-3C „Orion“, die im Jahre 2006 von der Niederländischen Marine erworben wurden und beim Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ stationiert sind. Die P-3C „Orion“ wird zu der Erfüllung der weiträumigen luftgestützten Überwachung und Aufklärung über/unter Wasser und über Land, zur Wirkung gegen Ziele unter Wasser, zur Führungsunterstützung, bei Hilfs- und Sonderaufgaben sowie bei Einsätzen „Search and Rescue“ (SAR) eingesetzt.

Technische Daten

  • Maße (Länge /Spannweite /Höhe): 35,6 m /30,4 m /10,1 m
  • Geschwindigkeit: 405 kn (750 km/h)
  • max. Startgewicht: 61,2 t

Antriebsanlage

  • 4 x 3.383 kW (4.600 PS)

Bewaffnung

  • Torpedos
  • Sonobojen

Sensorik

  • Sonar-Anlage (aktiv und passiv)
  • Radar-Analge
  • Kamerasystem zur optischen Aufklärung (Video/Infrarot)
  • MAD zur Erkennung magnetischer Anomalien
  • Elektronische Unterstützungsmaßnahmen
  • Flugkörperwarnsystem

Besatzung

  • 4-21 je nach Einsatz

Einheiten

Einheiten, Geschwader und Standorte
Name Geschwader Standort
P-3C „Orion“ Marinefliegergeschwader 3 Nordholz

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Stand vom: 05.12.14 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.waffenun.flugzeug.orion