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Einsatz- und Ausbildungsverband trifft Einsatzflottille 1

Kiel, 19.01.2011, Einsatz- und Ausbildungsverband 2011.
Nach drei Tagen der Eingewöhnung und voller Übungen für die Offizieranwärter an Bord des Einsatz- und Ausbildungsverbandes (EAV) 2011 haben die Schiffe am vergangenen Wochenende Skagen, die Nordspitze des dänischen Jütlands, passiert. Von dort ging es durch das Kattegat und den Großen Belt in die westliche Ostsee. In diesem Seegebiet standen zu diesem Zeitpunkt auch Einheiten der Einsatzflottille (EF) 1, so dass sich eine Gelegenheit für zahlreiche gemeinsame Übungen zwischen den Einheiten bot.

Die Fregatte RHEINLAND-PFALZ in See.

Die Fregatte RHEINLAND-PFALZ (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Daniel Grübel)Größere Abbildung anzeigen

Am ersten Tag war allerdings das Übungsgeschehen - im wahrsten Sinne - ein wenig getrübt, da sich auf der Ostsee hartnäckiger Nebel gebildet hatte. Das hielt die beteiligten Schiffe und Boote jedoch nicht davon ab, das geplante Trainingsprogramm durchzuziehen: So standen beispielsweise seemännische und taktische Übungen zwischen den Minenabwehreinheiten PASSAU und BAD BEVENSEN sowie der Korvette MAGDEBURG seitens der EF 1 und den Fregatten BRANDENBURG, RHEINLAND-PFALZ sowie dem Einsatzgruppenversorger BERLIN seitens des EAV statt.

Eine weitere Übung führte den Verband durch ein gedachtes Gebiet mit einer Minenbedrohung. In diesem Szenario war ein vermeintlicher Kanal von Minen geräumt, um jedoch ein Restrisiko zu vermeiden, liefen die Minenabwehreinheiten vor den Großen vorweg, um auch noch die letzte Mine mit ihren Systemen zu entdecken und die sichere Weiterfahrt zu gewährleisten.


Korvette MAGDEBURG taucht aus dem dichten Nebel auf.

Korvette MAGDEBURG im Nebel (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Herms-Helmut Pröpper)Größere Abbildung anzeigen

Ein breites Spektrum

Die Korvette MAGDEBURG steht zurzeit zu Erprobungszwecken in See. Sie ist auf dem Wege nach Norwegen, nutzt aber die Gelegenheit für gemeinsame Übungen mit dem Einsatz- und Ausbildungsverband.

Auf dem Wege zur vollen Einsatzfähigkeit steht zunächst die Seeklarbesichtigung an, bei der die Besatzung der MAGDEBURG in zahlreichen Prüfungen nachweisen muss, dass sie den Umgang mit ihrem Schiff in allen Notsituationen beherrscht.

Da war die Möglichkeit, zusammen mit den zwei Fregatten, dem Einsatzgruppenversorger sowie dem dazugehörigen SEA KING-Hubschrauber des EAV zu üben, eine willkommene Gelegenheit.

Die Trainingsszenarien reichten von Stationierungs- und Fahrübungen für die Wachhabenden Offiziere über Anläufen zur Seeversorgung bis hin zu Übungen mit dem Bordhubschrauber des Einsatzgruppenversorgers BERLIN. Dem SEA KING MK 41 wiederum war die Korvette MAGDEBURG als Sparringspartner ebenso willkommen.

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Die Fregatte RHEINLAND-PFALZ beim Schlepp-Manöver mit dem Minenjagdboot PASSAU.

Die Fregatte RHEINLAND-PFALZ beim Schlepp-Manöver (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Daniel Grübel)Größere Abbildung anzeigen

Eindrücke Sammeln

Natürlich sollte bei diesem Zusammentreffen auch die Möglichkeit genutzt werden, die Offizieranwärter mal für einen Tag auf den Minenabwehreinheiten oder der Korvette einzuschiffen. Dabei konnten sie neben weiteren Typklassen und den Herausforderungen der Minenabwehr auch die modernen Korvetten der Klasse 130 kennenlernen. So gewannen sie weitere Eindrücke, wie ein möglicher Arbeitsplatz nach dem durchlaufenen Studium bzw. der durchlaufenen Ausbildung aussehen könnte.
Für den Einsatz- und Ausbildungsverband geht es nach den Übungen wieder durch den Großen Belt. Der erste Auslandshafen dieser Reise wartet auf die Schiffe der Deutschen Marine: Die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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