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Einsatzflottille 1 hat einen neuen Chef des Stabes

Kiel, 28.09.2012.
Neuer Chef des Stabes der Einsatzflottille 1 (EF 1) ist Kapitän zur See Peter Görg. Der aus dem Flottenkommando Glücksburg kommende Abteilungsleiter Einsatzführung ist damit auch stellvertretender Kommandeur der rund 4.000 Frauen und Männer starken Flottille mit ihren Standorten in Kiel, Eckernförde und Warnemünde. Der Wechsel fand am 27. September im festlichen Rahmen einer Musterung durch den Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Thomas Jugel, statt.

v.l.n.r.: Kaptitän zur See Peter Görg, Flottillenadmiral Thomas Jugel und Kapitän zur See Jan C. Kaack.
Wechsel im festlichen Rahmen (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer)Größere Abbildung anzeigen

Kapitän zur See Peter Görg übernahm den Dienstposten von Kapitän zur See Jan C. Kaack, der vier Jahre lang an der Förde wirkte und nun als Referatsleiter in der Abteilung Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin für Amerika und Afrika verantwortlich sein wird.

„Auch wenn wir immer wieder betonen, dass der stetige Wechsel zur Normalität des militärischen Alltages gehört, dieser heutige Wechsel ist ein ganz Besonderer“, sagt Flottillenadmiral Thomas Jugel. „Das liegt einerseits daran, dass uns mit Kapitän zur See Kaack ein Stabsoffizier verlassen wird, der die Flottille während der vergangenen vier Jahre im wahrsten Sinne des Wortes im positiven Sinn geprägt hat“, so der Kommandeur der EF 1.

Kaptiän zur See Jan C. Kaack bei seiner Abschiedsrede.
Ein positives Feedback (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer)Größere Abbildung anzeigen

„Moderne Managementmethoden sind für Sie kein Schnickschnack“

Der Wechsel fand im festlichen Rahmen einer Musterung statt. Admiral Jugel würdigte in seiner Ansprache vor den angetretenen Soldaten, dass Kapitän zur See Kaack die vielfältigen und herausfordernden Aufgaben mit dem ihm eigenen unermüdlichen Tatendrang angenommen, gestalterisch vorangetrieben und sein eigene Begeisterung auf die anderen übertragen habe. Flottillenadmiral Jugel hob auch die Innovationskraft seines scheidenden Chefs des Stabes hervor: „Moderne Managementmethoden sind für Sie kein Schnickschnack, sondern ein wichtiger Ansatz zur ergebnisorientierten Motivation der Kameraden und Mitarbeiter“, so der Kommandeur.

Die Einführung des „Stopp Loss“-Verfahrens ist zum Beispiel untrennbar mit dem Namen Kaack verbunden. Dieses stringente Verfahren ermöglicht es, in Zeiten außerordentlich knapper Ressourcen auftretende Probleme rechtzeitig zu identifizieren, vorausschauend zu handeln und dadurch die operative Verfügbarkeit der Einheiten durchgängig kritisch zu begleiten und sicherzustellen. Auch hob Kapitän zur See Kaack einen Kreativitätszirkel aus der Taufe, der sich dauerhaft mit der Vereinbarkeit von Familie und Dienst beschäftigt. Diesem ist die Gründung der Kindertagesstätte „Fördewichtel“ im Marinestützpunkt zu verdanken, ebenso die Einführung von Telearbeitsplätzen.

Kapitän zur See Peter Görg bei seiner Rede als neuer stellvertretender Kommandeur der Einsatzflottille 1.
Der neue Chef des Stabes (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer)Größere Abbildung anzeigen

Ein sehr erfahrener und vielseitig ausgebildeter Marineoffizier

Schon vor der Übergabe zog Kapitän zur See Kaack ein positives Feedback seiner Zeit in Kiel: „Ich konnte dazu beitragen, dass aus getrennt operierenden Typflottillen sich mit den Jahren ein optimal aufeinander abgestimmter Fähigkeitsverbund für küstennahe Operationen entwickelt hat. Darauf können wir alle stolz sein.“

Mit Kapitän zur See Peter Görg kommt ein sehr erfahrener und vielseitig ausgebildeter Marineoffizier an die Förde. Der 1977 in die Marine eingetretene studierte Schiffsmaschinenbauer war Kommandant eines Uboots (U 18) wie auch der Fregatte „Bremen“. Er absolvierte die Admiralstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, war unter anderem Kommandeur der Lehrgruppe Ausbildung an der Marineschule Mürwik sowie auch ihr stellvertretender Kommandeur. Ziel von Görg ist es, die Einsatzflottille 1 weiterhin erfolgreich durch die Neuausrichtung der Bundeswehr und Marine zu bringen. „Belastungen durch Auslandseinsätze, Seefahrt, aber auch anhaltende Mittelknappheit hindern uns nicht daran, unseren Auftrag kontinuierlich zu erfüllen“, sagt der neue Chef des Stabes.

Der Kommandeur wünscht seinem Stellvertreter alles Gute und weiß einen verlässlichen wie motivierten Stellvertreter an seiner Seite. „Durch seine vielfältigen Verwendungen ist Kapitän zur See Görg bestens gerüstet für seine künftigen Aufgaben. Ich bin überzeugt davon, dass er die Fußstapfen seines Amtsvorgängers mit Elan, Fingerspitzengefühl und Herz nicht nur ausfüllen, sondern auch eigene setzen wird.“

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Stand vom: 28.09.12 | Autor: 


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