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Minentaucher leisten Amtshilfe

In See, 25.04.2012.
Minentaucher der Marine haben am 25. April eine Grundmine vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gesprengt. Die Altlast aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Unterwasserarbeiten nahe Ahrenshoop gefunden. Da die normale Beseitigung der rund 350 Kilogramm Sprengstoff zu gefährlich war, hatte der Munitionsbergungsdienst des Landes Amtshilfe bei den Minentauchern ersucht.

Eine riesige Wasserfontäne entsteht bei der Sprengung der Grundmine.
Achtung Sprengung (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Minentaucher)Größere Abbildung anzeigen

Die Marine setzte ein 10-köpfiges Spezialteam der Minentaucherkompanie aus Eckernförde an Bord des Taucherschulbootes „Langeoog“ in Marsch. „Jede alte Mine ist gefährlich und insofern ist jeder derartige Einsatz eine Herausforderung“, sagte Einsatzleiter Kapitänleutnant Stefan Oeggl. „Bei ruhiger See und etwa 30 Meter Sicht unter Wasser hatten wir hier aber fast ideale Bedingungen zum Arbeiten“, berichtete er weiter. So konnte die Mine auf Anhieb gefunden und der Zündmechanismus nach kurzer Zeit entschärft werden. Nach einer aus Sicherheitsgründen erforderlichen Wartezeit wurde die Mine mittels einer speziellen Hebeeinrichtung „angelupft“ und in tieferes Wasser verbracht. Dort erfolgte die kontrollierte Sprengung.

Zum Schutz der Meeresfauna werden vor jeder Sprengung sogenannte Verbrämungsmaßnahmen durchgeführt, um die Unterwasser-Tierwelt von der geplanten Sprengstelle zu verscheuchen.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: 


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