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„I’m Sailing“ und feuchte Augen

Kiel, 30.03.2011, Lars Christian Hoffmann (Presse- und Informationszentrum Marine).
Im Beisein des Admirals für Marinerüstung und –logistik, Flottillenadmiral Werner Lüders, wechselte am Donnerstag, den 31. März das Kommando über den Marinestützpunkt Kiel. Nach gut fünfeinhalb Jahren übergab Fregattenkapitän Kurt Josef Kühl die Kommandogewalt an Fregattenkapitän Hauke Lützen.

v.l.n.r. Fregattenkapitän Hauke Lützen, Flottillenadmiral Werner Lüders und Fregattenkapitän Kurt Josef Kühl.

Abschreiten der Front (Quelle: © 2011 Bundeswehr / PIZ Marine)Größere Abbildung anzeigen

„Sie sind ein Offizier mit Herz und Seele. Für Sie stehen immer die Frauen und Männer Ihres Kommandos an erster Stelle“, lobte der Admiral den sichtlich gerührten Kommandeur des Marinestützpunkts. Die prall gefüllten Zuschauertribünen im Marinestützpunkt unterstrichen die Bedeutung der Marine in Kiel und das hohe Ansehen, welches ihr Stützpunktkommandeur auch über die Bundeswehr hinaus genossen hat.

Unter den zahlreichen prominenten Gästen aus der Bundeswehr und dem öffentlichen Leben befanden sich unter anderem der Kieler Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels, der Staatssekretär im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein Volker Dornquast sowie der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig.

Der Marinestützpunkt Kiel ist sowohl Heimathafen von 27 Schiffen und Booten als auch Anlaufhafen ausländischer Einheiten, die sich dort für ihre Einsätze und Manöver vorbereiten. „Dieser Hafen hat im letzten Jahr alleine 3800 Tonnen an Waren umgeschlagen und ist eng verzahnt mit der zivilen Wirtschaft vor Ort“, unterstrich Fregattenkapitän Kühl die Bedeutung des Stützpunktes.


Fregattenkapitän Hauke Lützen hält seine Antrittsrede.

Der neue Kommandeur (Quelle: © 2011 Bundeswehr / PIZ Marine)Größere Abbildung anzeigen

Der neue Kommandeur

Der neue Kommandeur, Fregattenkapitän Hauke Lützen, hat sich bereits am Anfang seiner Karriere auf den Bereich Technik und Logistik spezialisiert. Mehrere Jahre fuhr der nunmehr 39-Jährige als Technischer Offizier an Bord von Minensuchbooten zur See. Im Anschluss leitete er die Systemunterstützungsgruppe des 5. Minensuchgeschwaders.

Nach absolviertem Admiralstabslehrgang und Tätigkeiten in höheren Stabsverwendungen, unter anderem in der NATO und EU, übernahm Fregattenkapitän Lützen nun das Kommando über die knapp 200 Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Angestellten des Kieler Marinestützpunkts. In seiner kurzen Antrittsrede unterstrich der neue Kommandeur, dass der Stützpunkt „einen einsatzorientierten Service für die fahrende Flotte bieten muss“.

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Der ehemalige Kommandeur wird auf dem Hafenschlepper LÜTJE HÖRN zum Abschied abgepullt.

Fregattenkapitän Kurt Josef Kühl (Quelle: © 2011 Bundeswehr / PIZ Marine)Größere Abbildung anzeigen

Der ehemalige Kommandeur

Nach 39 Dienstjahren wurde Fregattenkapitän Kurt Josef Kühl in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Der 59-Jährige kann auf eine bewegte Dienstzeit in der Marine zurückblicken: Begonnen hatte er seine Karriere in den Bereichen Operation und Navigation. Über zehn Jahre fuhr er auf verschiedenen Schiffen und Booten der Marine zur See, vom Minensuchboot über den Tender bis hin zum Zerstörer.

Im Laufe dieser Zeit spezialisierte sich Fregattenkapitän Kühl im Bereich Marinelogistik. Die Verwendung als Kommandeur des Marinestützpunktes Kiel, einer komplexen logistischen Einrichtung, war daher der logische Höhepunkt dieses beruflichen Weges.

Traditionsgemäß wurde der scheidende Kommandeur auf einem seiner Schiffe „abgepullt“. Als das Marinemusikkorps Ostsee zu Ehren Fregattenkapitän Kühls Rod Stewarts Hit „I’m Sailing“ spielte, stiegen dem erfahrenen Seeoffizier Tränen der Rührung in die Augen. Damit endeten eine bewegende Zeremonie, eine prägende Kommandeurszeit und eine erfüllte Zeit im Dienst der Marine.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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