Fregatte SACHSEN zurück in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven, 18.11.2011.
Am 18. November hat die Fregatte SACHSEN unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festgemacht. Schiff und Besatzung wiesen auf einer dreimonatigen Ausbildungs- und Erprobungsfahrt die Fähigkeit der Klasse 124 zum Verbandschutz nach.

Im August verließ die SACHSEN ihren Heimathafen, um im Schießgebiet „Denel Oveberg Test Range"
vor Südafrika das Flugkörperschießen „Missile Firing Exercise F 124 - 2011"
zu
absolvieren.
Dabei wurde unter anderem nachgewiesen, dass die Luftverteidigungsfregatte SACHSEN - und damit die gesamte Klasse F 124 - in der Lage ist, nicht nur sich selbst gegen schnell anfliegende Flugkörper zu verteidigen, sondern auch andere Einheiten im Verband zu schützen. In der Geschichte der Marine wurde diese Fähigkeit in diesem Umfang erstmals nachgewiesen. Alle Flugkörpersysteme konnten zeitgleich und erfolgreich zur Wirkung gebracht werden.
Auf dem Rückweg nach Deutschland gab es noch einen „Zwischenstopp“
in griechischen Gewässern. Während der taktischen Schießübung RAPID ARROW 2011 vor und auf der Insel Kreta, übernahm die SACHSEN gemeinsam mit dem Flugabwehrraketengeschwader 2 “Mecklenburg-Vorpommern“ die Führung eines landgestützten Flugabwehrraketenverbandes vom Typ PATRIOT.
Hintergrundinformationen

Die Fregatten der Klasse F 124 zeichnen sich dadurch aus, die besonderen Aufgaben der Luftverteidigung wahrzunehmen und Führungsaufgaben auf der Ebene eines Luftverteidigungsgefechtsstandes zu übernehmen.
Die während des Schießens aufgezeichneten System- und Telemetriedaten der Flugkörper werden nun einer umfangreichen Auswertung durch das Kommando Truppenversuche der Marine und das Kommando Marineführungssysteme unterzogen. Ein abschließender Ergebnisbericht wird der Marine in einigen Monaten vorliegen.


