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Girls' Day: Frauenpower in der Marine

Glücksburg, 13.04.2011, Mike Junghanns und Florian Eichbladt ( Presse- und informationszentrum Marine).
„Ich habe die Bundeswehr immer für einen Männerverein gehalten“, äußert sich Karen Moesker. Die 18-jährige Schülerin aus Satrup macht zurzeit ein Praktikum im Presse- und Informationszentrum der Marine (PIZ M). Ihr Wunsch ist seit langem, Mediendesign zu studieren. Bei ihrem Vater, einem Marinesoldaten, erkundigte sie sich, ob die Bundeswehr auch Mediendesigner beschäftigt. Bei ihrem Schülerpraktikum im Flottenkommando verschafft sie sich ein Bild, wie die Aufgaben der Mediendesigner der Marine aussehen.

Karen Moesker neben einem Modell der Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Praktikum in der Marine (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Jule Peltzer)Größere Abbildung anzeigen

Die junge Schülerin ist in der zwölften Klasse des Bernstorff Gymnasiums in Satrup. Durch die Schule suchte sie sich einen Praktikumsplatz. „Hier sind alle sehr nett“, sagte Karen nach ihrem ersten Praktikumstag bei der Marine.

Nach einer Einweisung in die Arbeitsprogramme durfte die Praktikantin gleich zeigen, was sie gelernt hat. „Es gibt hier so viel Neues zu entdecken“, so die 18-jährige. „Schon allein die grafischen Möglichkeiten der komplexen Programme sind faszinierend.“ Zurzeit arbeitet sie an einer mehrseitigen Broschüre zur Medienpräsenz der Bundeswehr.


Obermaat Marcel Groos zeigt der Praktikantin Karen Moesker einige Handgriffe am Computer.

Unterstützung bei der Arbeit (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Jule Peltzer)Größere Abbildung anzeigen

Die Marine ist außergewöhnlich

Anders als ihre Freundinnen wollte Karen nicht zur Polizei oder ins Krankenhaus. „Ich wollte etwas Außergewöhnliches erleben.“ Und somit entschied sie sich für ein Praktikum bei der Marine.

„Ich hatte nicht viel von der Arbeit meines Vaters mitbekommen“, erzählt Karen Moesker. „Umso mehr freut es mich, nun einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen.“ Dabei gab es auch Überraschungen: „Bei der Arbeit als Mediendesigner gibt es nicht viele Unterschiede, ob nun als Zivilist oder als Soldat. Ein kleiner Unterschied ist, dass die Soldaten eine Uniform tragen.“

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Die Praktikantin Karen Moesker am Arbeitsplatz.

Am Arbeitsplatz (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Jule Peltzer)Größere Abbildung anzeigen

Erfahrungen für die Zukunft

Im Praktikum erhält die Schülerin Einblicke in die Gestaltung von Broschüren, Werbeplakaten und Bannern. „Damit wird die Marine repräsentiert.“ Die gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke helfen ihr dabei, eine Vorstellung von den Anforderungen des Studiums zu bekommen. „Vielleicht gehe ich nach dem Studium zur Marine“, zeigt sich Karen Moesker von den Eindrücken während ihres Praktikums angetan.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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