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Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit

Warnemünde, 27.05.2013.
Bei einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen hat Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière am 27. Mai im Marinestützpunkt Rostock-Warnemünde eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht eine noch engere Zusammenarbeit der Marinen beider Staaten vor.

Die beiden Verteidigungsminister nach der Unterzeichnung.

Absichtserklärung unterzeichnet (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Nach der herzlichen und freundschaftlichen Begrüßung des polnischen Verteidigungsministers Thomasz Siemoniak im Warnemünder Marinehafen, geleitete de Maizière seinen Gast an Bord des Tenders „Elbe“. Die Anschließenden Gespräche im Beisein hochrangiger Militärs, darunter der deutsche Marineinspekteur sowie der Oberbefehlshaber der polnischen Marine, dienten dem Gedankenaustausch über aktuelle verteidigungspolitische und bilaterale Themen.

Thomas de Maiziére und Thomasz Siemoniak beim unterzeichnen der Absichtserklärung.

Amtliche Unterschrift (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

„Ganz neue Qualität von Zusammenarbeit“

Im Vordergrund stand aber die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung zur vertieften Zusammenarbeit der Deutschen und Polnischen Marine. Hierzu begaben sich beide Minister an Bord des ebenfalls im Hafen liegenden polnischen Landungsschiffes „Torun“. „Längst sind wir Freunde geworden – heute werden wir konkrete Partner in der Ostsee und darüber hinaus“, sagte Verteidigungsminister de Maizière nach der Unterzeichnung.

Insgesamt 28 Projekte umfasst die Erklärung, die von gemeinsamer Ausbildung, einer gemeinsamen Überwachung der Ostsee bis hin zu gegebenfalls gemeinsamen Einsätzen oder Kooperationen beim Schiffsbau reichen. „Das ist eine ganz neue Qualität von Zusammenarbeit in der Ostsee, für die Ostsee, für unsere beiden Staaten in der NATO und der Europäischen Union“, betonte de Maizière.

Verteidigungsminister Siemoniak bedankte sich ausdrücklich für die Zusammenarbeit bei seinem deutschen Gegenüber, ist sie doch besonders wichtig für die konzeptionelle Weiterentwicklung der polnischen Marine. Die heute benannten Punkte seien der Beginn, konkrete Maßnahmen würden nun folgen. De Maizière ergänzte, die 28 Projekte würden nun priorisiert, die Umsetzung im Juni beginnen und in der Folge kontinuierlich ausgebaut. Diese neuartige Qualität der Verbindung sei „in Anbetracht der Geschichte unserer Volker ein wirklicher Grund zur Freude“, sagte er abschließend.

Der Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière (Mitte) im Pressegespräch.

Im Pressegespräch (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Neue Impulse für die Zukunft

Die deutsch-polnischen Beziehungen im Bereich der Verteidigung sind durch eine langjährige, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit geprägt. Insbesondere die beiden Marinen arbeiten vor dem Hintergrund des gemeinsamen Interesses an der Entwicklung im Ostseeraum in verschiedenen Kooperationsfeldern wie Einsatz, Ausbildung, Übung, Logistik sowie Fähigkeitsentwicklung eng zusammen. Durch die Unterzeichnung der Absichtserklärung zur vertiefen Zusammenarbeit unterstreichen die Verteidigungsminister beider Länder nicht nur das besondere Verhältnis, sondern sie möchten gleichzeitig neue Impulse für die Zusammenarbeit in der Zukunft geben.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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