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Wie trägt sich eigentlich ein Pilotenhelm?

Nordholz, 15.04.2011, Frauke Wolfsturm (Presse- und Informationszentrum Marine).
„Wie hoch kann man maximal mit einem Flugzeug fliegen?“, „Wo sind denn die ‚richtigen’ Kampfflugzeuge stationiert?“, „Wie alt muss ich sein, um bei der Bundeswehr anfangen zu können?“ Das waren nur einige Fragen, die man am Girls’ Day 2011 im Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz hören konnte. Insgesamt rund 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis sechzehn Jahren aus der Region nutzten die Gelegenheit, am Mädchen-Zukunftstag einmal einen Blick hinter die Kulissen des Marinefliegergeschwaders zu werfen.

Eine Teilnehmerin sitzt in einem Rettungskorb eines SEA KING Hubschraubers.

Im Rettungskorb (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Yvonne Knoll)Größere Abbildung anzeigen

Das Ausprobieren stand am heutigen Tag für die Jugendlichen an erster Stelle: Wie fühlt es sich an, einen Pilotenhelm zu tragen und wie schwer ist eigentlich eine Rettungsweste? Wie funktioniert eine Drahtsicherung?
In der Technik durften die interessierten Mädchen und Jungen selbst Hand anlegen und eine Drahtsicherung (zur Sicherung von Schrauben) bauen. „Gar keine einfache Aufgabe“, so der 12-jährige Lukas. Auch wie ein Triebwerk funktioniert, wurde den interessierten Jungen und Mädchen genau erklärt.


Bei einer Feuerwehrübung im Marinefliegergeschwader 3 in Nordholz kommt eine Stichflamme hoch.

Großes Staunen (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Yvonne Knoll)Größere Abbildung anzeigen

Leuchtende Augen

Die Fliegerhorstfeuerwehr zeigte heute ebenfalls ihr Können. Vor allem die Vorführung der Löschfahrzeuge begeisterte die Jugendlichen. Als es dann auch noch hieß „Wasser marsch!“, sah man viele Augen vor Begeisterung leuchten. Aber auch die Gefahren, die sich dahinter verbergen, wenn man versucht, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, wurden demonstriert. Für Ricke und Annalena (beide Elf) zählte allerdings die Löschvorführung zu den Highlights des Tages. Im Gegensatz zu Elisabeth: Die 12-Jährige faszinierte heute vor allem der Tower. Den Arbeitsplatz eines Fluglotsen im Marinefliegergeschwader lernten die Schülerinnen und Schüler hautnah kennen. Dabei ging es zunächst einmal hoch hinauf auf den Tower, bevor es dann im Radarraum dunkel wurde.

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Die Teilnehmerinnen aus Nordholz vor einer P-3C ORION.

Gruppenbild aus Nordholz (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Hakon Müller)Größere Abbildung anzeigen

Auf dem Pilotensitz

Die Gelegenheit, einmal selbst auf dem Pilotensitz zu sitzen, bot sich für die Jugendlichen auch. Beim sogenannten Static Display konnten die Mädchen und Jungen einen Blick ins Innere von einer SEA LYNX und einem SEA KING werfen. Einstiegshilfe zum Pilotensitz des SEA KING gab es von Kapitänleutnant Ulrich Kuball für Lea und Julia. Beim Testen des Pilotenhelms stellte Alexandra erstaunt fest: „Man hört alles voll leise.“

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Die Teilnehmerinnen in einer Rettungsinsel der Bundeswehr.

Überlebenswichtig auf See (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Yvonne Knoll)Größere Abbildung anzeigen

„Überleben auf See“

Bei der Inspektion „Überleben auf See“ konnten die Mädchen und Jungen testen, wie sich die Rettungsweste trägt. Auch die Tauchmaske wurde fleißig ausprobiert. „Kann ich da auch mit Schuhen rein?“, fragte die 11-jährige Emily. Kurz darauf saß sie bereits strahlend in der Ein-Mann-Rettungsinsel. „Ist das warm hier“, waren die ersten Worte, als es in die Wasserübungshalle ging. Nachdem diese besichtigt wurde, hieß es für alle: „Schwimmwesten anziehen“. Lautes Lachen gab es beim Auslösen der Westen. Mit den Schwimmwesten ging es dann in die 20-Mann-Rettungsinsel. Das ein oder andere „Oh, schade“ war beim Aussteigen nicht zu überhören.

Nach diesem erlebnisreichen Tag gibt es für die Schülerinnen und Schüler zu Hause viel zu erzählen.
Für Oberbootsmann Janine Polenz, der Projektverantwortlichen für den Girls’ Day 2011 im Marinefliegergeschwader, viel das Resümee positiv aus: „Es lief alles super. Wir hatten tolles Wetter und begeisterte Schüler und Schülerinnen. Allen Gästen und Soldaten hat das Ganze sehr viel Spaß gemacht.“

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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