Fregatte „Lübeck“ nach Einsatz und Manöver zurück in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven, 20.04.2012.
Nach ihrem Einsatz bei der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission „EU NAVFOR Atalanta“ und der anschließenden Teilnahme am Manöver „Good Hope V“ kehrte die Fregatte „Lübeck“ am 20. April in ihren Heimathafen zurück. Während die Angehörigen der Besatzung aufgeregt warteten, machte das Schiff unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee im Marinestützpunkt Wilhelmshaven fest.

Im November 2011 hatte die „Lübeck“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Ruchay mit rund 220 Besatzungsmitgliedern von der Heppenser Groden abgelegt. Ziel war zunächst die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika.
Die Befreiung von 15 indischen Geiseln und zwei Hilfeleistungen in See waren nur einige Ereignisse während des Einsatzzeitraumes.
Aus dem Einsatz ins Manöver

Anfang März endete nach 92 Tagen im Einsatzgebiet und 17.872 zurückgelegten Seemeilen - circa 33.100 Kilometer - für die Fregatte der Klasse 122 die Operation „Atalanta“. Es ging Richtung Südafrika zum Manöver „Good Hope V".
Bei diesem binationalen Manöver mit der südafrikanischen Marine, welches zum fünften Mal statt fand, stand vor allem der Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Marinen im Vordergrund. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Übungen war der Austausch von Verfahren bei Anti-Piraterie Operationen. Zum ersten Mal hatte die südafrikanische Marine die alleinige Führung über diese Übung. Während des Manövers beteiligte sich die Fregatte „Lübeck" ebenfalls an den Navy Days in Simon's Town und zog dabei Besuchermassen an: Rund 28.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, die deutsche Fregatte zu besichtigen.
Seit Ende März befand sich die „Lübeck" auf dem Rücktransit nach Wilhelmshaven. „Hinter uns liegt eine sehr abwechslungsreiche Seefahrt. Neben dem erfolgreichen Einsatz gegen Piraten, inklusive der Freilassung der indischen Dhau „Mother“, und dem Erleben der Urgewalt eines tropischen Wirbelsturms, konnte die Besatzung ihre Fähigkeiten im südafrikanischen Manöver „Good Hope V“ unter Beweis stellen. Abschließend ging es dann westlich von Afrika nach Hause. Somit hat das Schiff sogar einmal Afrika umrundet"
, resümierte Kommandant Ruchay die zurückliegenden Monate.
Bilder
Die Nock der Fregatte "Lübeck" (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
Größere Abbildung anzeigenWartende Angehörige (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
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