Fregatte SACHSEN zu historischem Besuch in Afrika
Luanda (Angola), 14.10.2011, Presse- und Informationszentrum Marine.
Erstmals in der Geschichte der Deutschen Marine besuchte mit der Fregatte SACHSEN ein deutsches Kriegsschiff Angola. Die Fregatte war mit ihrer Besatzung vom 7. bis zum 8. Oktober zu Gast in dem afrikanischen Küstenstaat.

In der Hauptstadt Luanda wurde die Besatzung des Schiffes vom deutschen Botschafter, Jörg-Werner Marquardt, begrüßt. Nach protokollarischen Besuchen beim angolanischen Verteidigungsminister, dem Chef des Generalstabes und dem Inspekteur der angolanischen Marine luden der Botschafter und Kapitän zur See Eike Wetters, zum Empfang auf das Schiff.
Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Militär beging man nachträglich die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Mit den Worten: „Die See trennt die Völker nicht, sondern sie führt sie zusammen“
, beschrieb Kapitän zur See Wetters in seiner Begrüßungsrede die besonderen Beziehungen zwischen Küstennationen.
Auftrag abgeschlossen

Die Fregatte SACHSEN war am 8. August gemeinsam mit der Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN als German Task Group 501.02 unter der Führung von Kapitän zur See Wetters aus Wilhelmshaven ausgelaufen. Mitte September hatten die Schiffe im Schießgebiet „Denel Overberg Test Range“
in Südafrika ein Flugkörperschießen absolviert. Im Fokus dieser Übung stand der praktische Nachweis der Befähigung zum Schutz von Schiffsverbänden gegen gegnerische Flugzeuge und Flugkörper. Das Vorhaben wurde am 21. September erfolgreich beendet.
Auf dem Rücktransit nach Deutschland absolviert die SACHSEN entlang ihrer Reiseroute verschiedene Hafenbesuche. Nach Simons Town/Südafrika, Walvisbay/Namibia und Luanda/Angola sind noch Besuche in Teneriffa/Spanien, Souda Bay/Griechenland und Malaga/Spanien geplant.
Am 18. November wird die Fregatte SACHSEN in ihrem Heimatstützpunkt Wilhelmshaven zurück erwartet.
Bilder
Zu Gast bei Freunden (Quelle: © 2011 Bundeswehr / FGS SACHSEN)
Größere Abbildung anzeigenFlugkörperschießen vor Südafrika (Quelle: © 2011 Bundeswehr / FGS SACHSEN)
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