Artikel Januar 2011
Artikel Januar 2011
Nach dem ersten Besuch in einem ausländischen Hafen hat der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) am 24. Januar Kopenhagen verlassen. In den kommenden zwei Wochen stehen neben der Fortsetzung der Ausbildung der Offizieranwärter Übungen mit den Einheiten des 7. Schnellbootgeschwaders in der Mecklenburger Bucht, sowie weitere Vorhaben im Skagerrak an.
Unsere Marine ist in schweres Wetter geraten. Vorwürfe zu etwaigen Vorfällen an Bord des Segelschulschiffes GORCH FOCK haben in der vergangenen Woche, insbesondere am Samstag, ein erhebliches Medienecho hervorgebracht. Ich bin mir sicher, dass Sie sich viele Fragen stellen. Deshalb ist es mir wichtig, meine Informationen mit Ihnen zu teilen.
Bundesminister der Verteidigung Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg hat am 22. Januar im Zusammenhang mit den Vorfällen auf dem Segelschulschiff GORCH FOCK den Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, mit der Umsetzung mehrerer Maßnahmen betraut.
GORCH FOCK ist in den Hafen von Ushuaia (Argentinien) zurückgekehrt.
Ein großer Tag für die "grüne"
Marine in Eckernförde: Am 20. Januar übergab Flottillenadmiral Thomas Jugel, Kommandeur der Einsatzflottille 1 in Kiel, das Kommando über die Marineschutzkräfte von Fregattenkapitän Thomas Schorn an Fregattenkapitän Edgar Behrends.
Eine explodierende Seemine ist schon für einen erfahrenen Seemann ein seltener Anblick. Aber an den staunenden Blicken der jungen Offizieranwärter konnte man erkennen, dass es für sie erst Recht ein seltener, eher erstmaliger Anblick war. Die Seeminensprengung war eine Übung der Minentaucher im Rahmen des diesjährigen Einsatz- und Ausbildungsverbandes (EAV). Neben allen Einheiten des EAV, nahmen auch die Minenjagdboote PASSAU, BAD BEVENSEN und die Korvette MAGDEBURG an der Übung in der Ostsee teil.
Ganzjährig werden junge, interessierte Menschen im Alter von 16 bis 23 Jahren in das Truppenbesuchszentrum der Marine in Kiel eingeladen. Direkt vor Ort können sie sich ein Bild von den Arbeits- und Lebensbedingungen bei der Marine machen. Hier kann jeder live erleben, was es heißt, Marinesoldat zu sein.
Nach drei Tagen der Eingewöhnung und voller Übungen für die Offizieranwärter an Bord des Einsatz- und Ausbildungsverbandes (EAV) 2011 haben die Schiffe am vergangenen Wochenende Skagen, die Nordspitze des dänischen Jütlands, passiert. Von dort ging es durch das Kattegat und den Großen Belt in die westliche Ostsee. In diesem Seegebiet standen zu diesem Zeitpunkt auch Einheiten der Einsatzflottille (EF) 1, so dass sich eine Gelegenheit für zahlreiche gemeinsame Übungen zwischen den Einheiten bot.
Engagierte Soldaten, die auch nach Ende ihrer regulären Dienstzeit der Truppe „treu bleiben“
, leisten Wehrübungen als Reservisten. Doch nicht immer sind die zivilen Arbeitgeber davon begeistert. Ein Diskussionsbeitrag – verfasst von einem Reservisten.
Seegebiet um Skagen, ein Vormittag im Januar, Südostwind mit vier Windstärken, Dunst, Lufttemperatur ein Grad Celsius - gefühlt deutlich kälter! Drei Schiffe fahren im Abstand von jeweils 40 Metern dicht nebeneinander, weiter ihrem Ziel entgegen: Der Einsatz- und Ausbildungsverband 2011 tankt. Zum ersten Mal während dieser Reise gibt es ein Seeversorgungsmanöver. RAS heißt das Manöver in der englisch geprägten Marinesprache: „Replenishment at Sea“,
noch treffender manchmal auch „Underway Replenishment“
genannt.
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