Berichte von der P-3C „Orion“
In Dschibuti sind die Soldaten des Aufbauteams bereit. Seit Tagen wird alles für die Ankunft des Flugzeuges vorbereitet, denn alle warten auf „Jester“. Das ist der Rufname des Seefernaufklärers P-3C „Orion“. Seit Mitte März sind die Soldaten des Marinefliegergeschwaders 3 wieder am Horn von Afrika vertreten und bereiten sich auf den von der EU geführten Einsatz Atalanta vor.
Der Seefernaufklärer P-3C ORION der deutschen Marine ist derzeit in Djibouti und beteiligt sich operationell an der EU geführten Mission ATALANTA. Als das „Fliegende Auge“
leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Schifffahrtswege am Horn von Afrika und unterstützt bei der Bekämpfung der Piraterie. Das Flugzeug P-3C ist mit modernsten Sensoren ausgestattet und somit ein unverzichtbares Einsatzmittel für die Aufklärung im Seegebiet am Golf von Aden und der Küste Somalias. Was passiert bei einem Einsatzflug und wie sind die Abläufe? Diese Reportage gibt Antworten.
Ein Seefernaufklärer aus dem Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“
in Nordholz verstärkt derzeit die EU geführte Mission ATALANTA. Flieger, Techniker und Unterstützungspersonal - Insgesamt circa 50 Marineflieger leisten ihren Dienst im 6.000 Kilometer entfernten Djibouti. Tag für Tag bereiten die Techniker die Lockheed P-3C ORION für den nächsten Einsatz vor. Sie sind die Spezialisten, die das Flugzeug warten und instand setzen. Wenn irgendetwas nicht stimmt - sie finden es. Ihren Augen entgeht nichts.
Seit Anfang Oktober ist der Seefernaufklärer P-3C ORION in Djibouti und leistet seinen operationellen Beitrag zur EU geführten Mission ATALANTA. Als das „Fliegende Auge“
leistet er einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Piraterie und zur Sicherheit der Schifffahrtswege am Horn von Afrika. Die P-3C ist mit modernsten Sensoren ausgestattet und somit ein unverzichtbares Einsatzmittel für die Aufklärung im Seegebiet am Golf von Aden und der Küste Somalias.
Seit dem 20. Dezember 1967 besteht zwischen dem Marinefliegergeschwader 3 (MFG 3) „Graf Zeppelin
“ in Nordholz und der Stadt Friedrichshafen eine Patenschaft. Zur Pflege dieser Patenschaft nimmt jedes Jahr eine Abordnung des Marinefliegergeschwaders am „Seehasenfest
“ in Friedrichshafen teil und auch Besuchergruppen aus Friedrichshafen nutzen die Möglichkeit, sich einen Einblick in das Geschwader zu verschaffen. Das lange Wochenende mit dem Tag der Deutschen Einheit nutzten 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebsamtes der Stadt Friedrichshafen für einen Besuch im MFG 3.
Vor zwei Tagen machte sich der Seefernaufklärer Lockheed Martin P-3C ORION vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“
in Nordholz auf dem Weg nach Djibouti.
In Djibouti ist bereits die Nacht angebrochen. Es ist schwül warm. Im Hintergrund hallen die singendenden Gebete aus einer umliegenden Moschee. Soldaten der Deutschen Verbindungs- und Unterstützungsgruppe stehen am Flugfeld und warten auf die Ankunft des Frachtfliegers Antonow AN-124 aus Nordholz. Im Bauch des blau-weißen „Königs“
der Lüfte befinden sich Aggregate, Hebebühnen, Sauerstofflaschen, Aufstellböcke, Triebwerke und vieles mehr. Insgesamt 45 Tonnen Bodendienstgeräte und Ersatzteile, für einen Seefernaufklärer vom Typ P-3C ORION, aus dem Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“
. Dieser verstärkt die EU geführte Mission ATALANTA ab nächste Woche.
Fregattenkapitän Wilhelm Tobias Abry, Kommandant der Fregatte NIEDERSACHSEN, war von Mitte März bis Anfang August als Commander Task Group (CTG) bei ATALANTA eingesetzt. Mit der Wochenzeitung „Bundeswehr aktuell“ sprach er über den zurückliegenden Einsatz.
Seit Ende 2008 nimmt die Bundeswehr am ATALANTA-Einsatz teil. Die EU-geführte Operation am Horn von Afrika dient der Piraterie-Bekämpfung. Auftrag der Einheiten vor Ort ist in erster Linie der Schutz der Schiffe des Welternährungsprogramms.
Djibouti, sieben Uhr morgens. Bei 37 Grad im Schatten und strahlend blauem Himmel rollte die P-3C ORION ein letztes Mal von der Parkposition zur Startbahn. Der Seefernaufklärer beschleunigte, dann hob er ab. Ziel: Nordholz.
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