Klima, Geographie und Handel
Klima
Das Klima ist extrem: Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes wird es in den Sommermonaten als „sehr heiß und feucht“ beschrieben. Tatsächlich werden in den Sommermonaten Temperaturen um die 45°C und eine Luftfeuchtigkeit von über 90% gemessen. Die weitestgehend ausfallenden Niederschläge sorgen dafür, dass das vulkanisch geprägte Land größtenteils aus Steinwüste besteht. Rund 0,4% der Gesamtlandesfläche von rund 23.000 km² eignen sich nur für den landwirtschaftlichen Anbau, sodass in dem ausgetrockneten Boden nur Sträucher und Büsche wachsen.Geographische Lage
Die Republik wird von Eritrea im Norden, Äthiopien im Westen und Somalia im Südosten umschlossen. Djibouti liegt also im Nordosten Afrikas und einem – im Verhältnis zur Größe des Landes – breiten Zugang zum Meer.
Djibouti liegt an der strategisch wichtigen Meerenge Bab-el-Mandeb. Die Wasserstraße ist neben dem Suez-Kanal das zweite Nadelöhr auf dem Weg vom Indischen Ozean durch das Mittelmeer zum Atlantik.
Handel
Für die Handelsschifffahrt stellt die Passage der djiboutischen Küste eine wichtige Seeverbindungslinie der asiatischen mit den europäischen und sogar den amerikanischen Absatzmärkten dar.
Derzeit baut Djibouti mit Unterstützung privater Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten seine Container-Terminal-Kapazitäten erheblich aus. Die neue Hafenanlage, die 2006 fertiggestellt werden soll wird, eine neue Umschlagfläche von 30 km² bereitstellen. Der Verkehrsflughafen Ambouli wird von der Privatgesellschaft „Dubai Port International“ betrieben.
Der ostafrikanische Staat hat das Potenzial seine Bedeutung weiter auszubauen. Für die arabische Halbinsel und darüber hinaus könnte sich Djibouti zu einem attraktiven Zugang zum ostafrikanischen Absatzmarkt entwickeln. Der breite Zugang zum Meer, die marode, aber immer noch genutzte, Zugverbindungslinie nach Äthiopien und die Investitionen in die Infrastruktur deuten darauf hin.


