Artikel März 2011
Die JUAN SEBASTIAN DE ELCANO, das Segelschulschiff der spanischen Marine, hat unter musikalischer Begleitung des Marinemusikkorps Ostsee an der Überseebrücke festgemacht.
An der Landesgrenze zwischen den österreichischen Bundesländern Kärnten und der Steiermark liegt der Turracher See. Dieser ist rund 19,4 Hektar groß, bis zu 33 Meter tief und liegt auf einer Höhe von 1.700 Metern - Nicht unbedingt ein Ort, an dem man drei Minentaucher der Deutschen Marine erwarten würde.
In den zurückliegenden Wochen waren die Begriffe Evakuierung und Humanitäre Hilfe bestimmend für den Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV). Nachdem die damit verbundenen Aufgaben erfolgreich abgeschlossen waren, rückten für die Besatzung andere Themen wieder in den Vordergrund. Nautik, Schiffstechnik und Schiffseinsatz bestimmten den Alltag der Offizieranwärter (OA). Bei Tätigkeiten in den verschiedenen Hauptabschnitten (HA) der Schiffe gewannen die OA wertvolle Einblicke, wie drei von ihnen in unserer Serie berichten.
Ein Samstagabend gegen 22 Uhr in Wilhelmshaven: Ein Einbrecher versucht, einen Handyladen auszurauben. Das Signal der Alarmanlage des Geschäftes macht zwei Männer auf den versuchten Einbruch aufmerksam. Hauptgefreiter Alexander Brunner und Hauptgefreiter Peter Karl Henne reagieren schnell. Geistesgegenwärtig verfolgen sie den Einbrecher und stellen ihn. Sie halten den Täter fest, bis die Polizei vor Ort ist.
Der Kommandeur der Marinetechnikschule (MTS), Kapitän zur See Bernd-Peter Rahner, übergab am 10. März 2011 die Erlöse der Aktion „Die MTS hilft helfen“
. Dabei konnten sich die Stralsunder Stiftung Kulturkirche, der Hospizverein sowie das Kulturhistorische Museum über insgesamt 10.683,07 Euro freuen.
„Reise, Reise, Aufstehen“,
ertönt es um sechs Uhr morgens durch die Lautsprechanlage an Bord der Fregatte EMDEN. Langsam kommt Regung ins Schiff. In den Zwölf-Mann-Decks wird es jetzt noch enger, als es ohnehin schon ist.
Ohne Seemannssonntag geht es bei der Marine bekanntlich nicht. Dass die gemeinsame Kaffee- und Kuchenrunde am Donnerstagnachmittag stattfindet, ist gute Marinetradition. Das Kuchen an einem Mittwoch angeboten wird, ist zwar untypisch aber nicht unmöglich. So geschehen Anfang März an Bord der Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN: Dort trafen sich die Mitglieder des neu gegründeten Freundeskreises der SCHLESWIG-HOLSTEIN, um die Beziehung zwischen Besatzung und Schiff zu festigen.
Seit 2008 engagiert sich die Bundeswehr vor der Küste Somalias. Im Auftrag des Parlaments bekämpft die Deutsche Marine die Piraterie am Horn von Afrika und schützt internationale See- und Handelsrouten.
Ein Horrorszenario für jeden Pilot und die Besatzungsmitglieder an Bord: Das Flugzeug gerät über dem Meer außer Kontrolle. Eine Notwasserung oder der Ausstieg mit dem Fallschirm sind unausweichlich. Für Piloten von Kampfjets bedeutet das, sich mit dem Schleudersitz aus der Kanzel zu katapultieren. Hier ist Sorgfalt gefragt. Schließlich müssen die Rettungsmittel immer einsatzbereit sein.
Morgens um halb zehn im Golf von Aden: Langsam läuft die Fregatte HAMBURG in den Hafen von Djibouti ein.
Jedes Jahr in der Adventszeit veranstalten die Soldaten des 7. Schnellbootgeschwaders einen Glühweinstand im Ostseebad Warnemünde. Dabei wurde im letzten Jahr ein Betrag in Höhe von 5.920 Euro eingenommen, der wie jedes Jahr an gemeinnützige Organisationen gespendet wurde.
25.000 Schiffe passieren jedes Jahr die Passage im Golf von Aden – mit an Bord fast 95 Prozent des EU-weiten Handelsvolumens und 20 Prozent des weltweiten Schiffshandels. In den Fokus rückt das Seegebiet bei Piraten-Angriffen auf große Frachter, Tanker oder private Segeljachten. Dies zu verhindern, ist eine der Aufgaben der EU-Operation ATALANTA.
Am 8. März betraten 412 ägyptische Flüchtlinge nach ihrer Flucht vor den Unruhen in Libyen wieder Heimatboden. Mit den Schiffen des Einsatz- und Ausbildungsverbandes erreichten sie in den frühen Morgenstunden den Hafen von Alexandria. Die Reise bedeutet für die Besatzungen ein besonderes Erlebnis und für die Flüchtlinge einen Start in eine neue Zukunft.
Seit Ende 2008 nimmt die Bundeswehr am ATALANTA-Einsatz teil. Die Operation der Europäischen Union am Horn von Afrika dient der Piraterie-Bekämpfung. Von Bord der deutschen Fregatte HAMBURG berichtet Oberleutnant zur See Hagen N. Mit seinem Blog bietet er Einblicke in den Einsatzalltag der Marinesoldaten.
Der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Manfred Nielson, besuchte das deutsche Einsatzkontingent in Djibouti. Mit dabei war der Befehlshaber der estnischen Marine, Kapitän zur See Igor Schvede. Der gemeinsame Besuch ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit beider Marinen.
Am Samstag hat ein Einsatzverband der Deutschen Marine, bestehend aus den Fregatten BRANDENBURG und RHEINLAND-PFALZ sowie dem Einsatzgruppenversorger BERLIN, damit begonnen, ägyptische Staatsbürger aus der tunesischen Hafenstadt Gabes zu evakuieren.
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