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Minenjagdboot „Grömitz“ in NATO-Verband gestartet

Kiel, 24.08.2012.
Das Minenjagdboot „Grömitz“ hat am 24. August seinen Heimathafen Kiel mit Kurs Richtung Mittelmeer Verlassen. Dort schließt sich das zum 5. Minensuchgeschwader gehörige Boot dem Ständigen NATO-Minenabwehr-Verband SNMCMG 2 (Standing NATO Mine Counter Measures Group 2) an.

Minenjagdboot „Grömitz“ läuft aus dem Marinestützpunkt in Kiel.
Die „Grömitz“ auf dem Weg in den Einsatz (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Jelene Wiedbrauk)Größere Abbildung anzeigen

Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Björn Fischer wird sich die „Grömitz“ mit ihren 39 Besatzungsmitgliedern in Augusta (Italien) dem internationalen Einsatzverband anschließen. Das Minenjagdboot der „Frankental“-Klasse ist die Ablösung des am 22. August heimgekehrten Schwesterbootes „Sulzbach-Rosenberg“.

In den kommenden Monaten wird die „Grömitz“ unter anderem an verschiedenen Manövern und Übungen in den Gewässern des westlichen und östlichen Mittelmeeres teilnehmen. Als Höhepunkte gelten insbesondere die Teilnahme an größeren Minenabwehroperationen vor den Küsten Frankreichs und der Türkei.

Einen großen Erkenntnisgewinn verspricht zudem generell die internationale Zusammenarbeit mit anderen Marinen. Neben der „Grömitz“ besteht der Verband derzeit aus Minenabwehreinheiten der griechischen, britischen, italienischen, spanischen und türkischen Marine. Ein besonderes Ereignis wird der offizielle Besuch im ägyptischen Alexandria werden.

Zurückerwartet wird das Kieler Boot kurz vor Weihnachten.

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Stand vom: 17.09.12 | Autor: 


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