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Fregatte AUGSBURG kehrt vom Horn von Afrika zurück

Wilhelmshaven, 22.03.2010, Presse- und Informationszentrum Marine.
Pünktlich zum Wochenende konnten die Besatzungsmitglieder der Fregatte AUGSBURG ihre Freunde und Familien wieder in die Arme schließen. Die Fregatte lief am 19. März in ihren Heimathafen Wilhelmshaven ein. Das Schiff nahm unter dem Kommando von Fregattenkapitän Christoph Mecke (43) am 20. Kontingent der Operation ENDURING FREEDOM (OEF) teil.

Die AUGSBURG kehrt nach 179 Abwesenheitstagen wieder in den Heimathafen zurück. Die Fregatte aus dem 4. Fregattengeschwader war Teil der Operation ENDURING FREEDOM (OEF) am Horn von Afrika.
Fregatte AUGSBURG beim Einlaufen im Heimathafen (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ann-Katrin Hoffmann )Größere Abbildung anzeigen

Der Kommandant zog bereits zum Kontingentwechsel in Djibouti ein positives Fazit: "Die Besatzung der AUGSBURG aber auch die Soldaten der Verbindungs- und Unterstützungsgruppe vor Ort haben Außerordentliches geleistet."

Während des Einsatzes gab es Situationen, die ein rasches und entschlossenes Handeln erforderten: Das Boarding eines verdächtigen Frachtschiffs, die Abwehr eines Piratenangriffs und mehrere Hilfeleistungen in See stellen einige exemplarische Beispiele dar.


17 Ehefrauen, Freundinnen, Schwestern und Kinder von Besatzungsmitgliedern der Fregatte AUGSBURG haben sich via Internet zusammen geschlossen, um Ihre Männer und Frauen zu begrüßen.
Kreatives Willkommen (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ann-Katrin Hoffmann )Größere Abbildung anzeigen

Einsatz am Horn von Afrika

Das Einsatzgebiet der Fregatte umfasste die achtfache Flächengröße der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Areal beinhaltet das südliche Rote Meer, den Golf von Aden, das Arabische Meer, den Golf von Oman sowie das Seegebiet zwischen der somalischen Küste und den Seychellen. Stützpunkt für den Einsatz am Horn von Afrika ist der Hafen von Djibouti.

Die AUGSBURG legte in ihren 179 Einsatztagen eine Strecke von insgesamt etwa 39.000 Seemeilen zurück. Dabei besuchte die Fregatte auch die Häfen von Salalah (Oman), Maskat (Oman), Akaba (Jordanien), Port Viktoria (Seychellen) und Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).

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Der Kommandant der Fregatte F 213 AUGSBURG, Fregattenkapitän Christoph Mecke, während des Anlegemanövers in der Backbord Nock.
Beim Anlegen im Hafen (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ann-Katrin Hoffmann )Größere Abbildung anzeigen

Hintergründe zur Operation ENDURING FREEDOM

Die Deutsche Marine beteiligt sich seit 2002 an der Operation ENDURING FREEDOM. Auftrag des deutschen Einsatzverbandes sind die Seeraumüberwachung und der Schutz der Seeverbindungslinien in den Gebieten um das Horn von Afrika. Darüber hinaus sollen durch intensive Beobachtung und Dokumentation des Schiffsverkehrs Handel und Transport von Gütern unterbunden werden, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus dienen können.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: 


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