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Berichte aus dem Einsatz

Aktuelle Informationen rund um den Atalanta-Einsatz finden Sie auf dem offiziellen Internetauftritt des Einsatzführungskommandos. Den dazugehörigen Link finden Sie rechts unter Weiterführende Links.


  • Leereintrag
  • Seit dem 6. April patrouilliert die „Brandenburg“ als Flaggschiff des maritimen Einsatzverbandes „Atalanta“ im Seegebiet vor der Küste Ostafrikas.

    Axel Schulz heißt Fregatte „Brandenburg“ nach Einsatz Willkommen

    Ex-Profiboxer Axel Schulz begrüßt als gebürtiger Brandenburger die Fregatte „Brandenburg“, die nach längerem Einsatz zurück nach Deutschland gekehrt ist. Schiff und Besatzung haben am 22. August 2014 nach mehrmonatiger Abwesenheit wieder im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festgemacht. In den vergangenen Monaten beteiligte sich die „Brandenburg“ an der EU-geführten Mission Atalanta am Horn von Afrika. Es diente während der Zeit dem deutschen Verbandsführer, Flottillenadmiral Jürgen zur Mühlen, und seinem internationalen Stab als Flaggschiff.


  • v.l.n.r.: Flottillenadmiral Guido Rando, Brigadegeneral Dick Swijgman, Flottillenadmiral Jürgen zur Mühlen.

    Viel erreicht und doch nicht fertig

    Im Hauptmast der Fregatte „Brandenburg“ ist Bewegung. Zügig holt der Signäler die quadratische Admiralsflagge ein und setzt dafür wieder die Flagge des Kommandanten. Auf dem Flugdeck steht das Spalier der salutierenden Besatzung in weißer Uniform und unter dem Trillern der Bootsmannsmaatenpfeife verlässt der Admiral zum letzten Mal das Schiff, von dem aus er vier Monate lang die EU-Operation Atalanta als Seebefehlshaber geführt hat.


  • Bei glühend heißen 36 Grad fahren Hauptbootsmann Norman R. und Flottillenarzt Dr. Dietmar A. mit dem Geländewagen über eine holprige Straße in einer braun-gelben Wüsteneinöde aus Geröll, Sand und vereinzelten Sträuchern.

    Die Mückenjäger von Djibouti

    Malaria, Denguefieber und andere Viruserkrankungen sind in Afrika weit verbreitet. Die Anophelesmücke, die Tigermücke sowie die Culexmücke übertragen diese Krankheiten durch ihren Stich. Derzeit sind zwei Sanitätssoldaten aus dem Fliegerarztbereich im Marinefliegerstützpunkt Nordholz im Einsatzland. Als Flugmediziner sind sie in einer neuen Mission unterwegs: Sie sind Djiboutis Mückenjäger.


  • Die Schiffstechniker der Fregatte „Brandenburg“, Oberstabsgefreiter Sebastian R. und Oberstabsgefreiter Karsten E., beim Austauschen des Schiffsaggregates im engen Maschinenraum.

    Ein Kraftwerk im Bauch der Fregatte

    Der Schiffstechnische Leitstand ist eine kleine Welt für sich. An den Schalttafeln sind zahlreiche Anzeigen, bunte Leuchtdioden und Lämpchen. Von hier aus wird der Antrieb überwacht, die Hilfssysteme überprüft und auch der gesamte Strom verteilt.


  • Der Flugdeckoffizier der „Brandenburg“, Hauptbootsmann Ringo K., klappt, gesichert durch ein Seil, bei strahlendblauem Himmel die Reling herunter.

    „Hubschrauber optisch! Auf Station!“

    Der Flugdeckoffizier trägt eine hohe Verantwortung. Ohne ihn landet auf einer Fregatte kein Hubschrauber. Hauptbootsmann Ringo K. ist Elektronikmeister und als Flugdeckoffizier auf der Fregatte „Brandenburg“ für die reibungslosen Abläufe aller Starts und Landungen verantwortlich.


  • Als Angehöriger des Einsatzstabes unverzichtbar - Korvettenkapitän Stefan N. vor dem Seefernaufklärer vom Typ „P-3C Orion“.

    Schachspiel in der Luft - Einsatzplanung der Marineflieger

    Das Seegebiet, welches im Rahmen von Atalanta überwacht wird, umfasst den Golf von Aden, das Küstengebiet vor Somalia und einen Teil des Indischen Ozeans – eine Fläche die anderthalb mal so groß ist wie Europa. Die Verfügbarkeit an Luftfahrzeugen ist eingeschränkt. Wie bei einem Schachspiel müssen daher alle Einsätze der Flieger Zug um Zug neu geplant werden.


  • Spezialisten am Werk - Techniker der Marineflieger warten und inspizieren das Flugzeug.

    Flugzeugcheck auf „Herz und Nieren“

    Das Einsatzgebiet am Horn von Afrika ist etwa eineinhalb Mal so groß wie Europa. Flugzeuge sind daher ein unverzichtbares Einsatzmittel. Sie unterstützen die Bekämpfung der Piraterie und tragen zur Sicherheit der Schifffahrtswege am Horn von Afrika bei. Die P-3C „Orion“ ist das sogenannte „fliegende Auge“. Mit hochmodernen Kameras ausgerüstet, kann das Flugzeug auch aus mehreren Kilometern Entfernung Schiffe, Boote und Piratencamps detailscharf fotografieren. Tag für Tag bereiten Techniker die „Orion“ für den nächsten Einsatz vor. Sie sind die Spezialisten, die das Flugzeug warten und instandsetzen.


  • Für Militärpfarrer Jakobi ist es bereits der zweite Einsatz auf einer Fregatte.

    Frieden für die Seele am Horn von Afrika

    Wöchentlich findet an Bord der Fregatte ein Gottesdienst statt. „Es ist eine gute Gelegenheit für eine gewisse Zeit aus der Bordroutine zu kommen“, sagt Militärpfarrer Bernhard Jacobi. Es herrscht Ruhe auf dem Achterdeck. Im Hangar der Fregatte „Brandenburg“ wurde die laute Lüftung ausgeschaltet, um Ruhe für die feierliche Stunde zu haben. Ein improvisierter Altar steht in dem grauen Raum.


  • Ein Gruß der besonderen Art - Flugdeck der Fregatte „Brandenburg“ wird zur Fanmeile.

    Vier Sterne für Deutschland

    Anlässlich des gewonnenen Weltmeistertitels der deutschen Nationalmannschaft sendet die Besatzung der Fregatte „Brandenburg“ einen ganz besonderen Gruß in die Heimat.


  • Betriebsstofftransporter „Rhön“ kehrt von EU-Operation Atalanta zurück.

    Betriebsstofftransporter „Rhön“ kehrt von EU-Operation Atalanta zurück

    Am 18. Juli 2014 kehrte der Betriebsstofftransporter „Rhön“ nach Wilhelmshaven zurück. Das zivilbesetzte Schiff war unter dem Kommando von Kapitän Egon Rhauderwiek am 20. März aus Wilhelmshaven ausgelaufen, um sich an der EU-geführten Operation Atalanta zu beteiligen.


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  • Weitere Informationen

    Weiterführende Links

    einsatz.bundeswehr.de

    www.einsatz.bundeswehr.de

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Stand vom: 13.10.14


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.aktuelle.einsatze.atalanta.aktuelles