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Nach sechs Monaten wieder daheim

Wilhelmshaven, 16.08.2008, Ann-Katrin Winges (Außenstelle Wilhelmshaven).
Nach über sechsmonatiger Teilnahme an der UNIFIL-Mission wurde die Besatzung der HESSEN sehnsüchtig von ihren Angehörigen erwartet. Zwischen dem Auslaufen des Schiffes, am 19. Februar und dem Einlaufen am Samstag, den 16. August ist die deutsche Fregatte rund 32.000 Seemeilen gefahren. Das entspricht etwa dem anderthalbfachen Erdumfang.

Die Begrüßung war herzlich

Die Begrüßung war herzlich (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Winges)Größere Abbildung anzeigen

Erträgliche Wartezeit

Die HESSEN ließ die Angehörigen beim Einlaufen allerdings noch etwas warten. Der Grund: ein ziviler Frachter wollte die 4. Einfahrt verlassen und zivile Schiffe haben Vorrang. So machte die HESSEN eine Stunde später als geplant fest.

„Wir haben jetzt sechs Monate auf unseren Sohn gewartet, da können wir die paar Minuten auch noch warten“, so eine aus Gelsenkirchen angereiste Familie. Das Luftwaffenmusikkorps aus Münster und die eingeschifften Bordhubschrauber des Typs SEA LYNX Mk 88 A verkürzten den Angehörigen mit Musik und einer kleinen Flugshow die Wartezeit.

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Die Blaskapelle spielt zur Begrüßung

Die Blaskapelle spielt zur Begrüßung (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Winges)Größere Abbildung anzeigen

Ein wertvoller Beitrag

Nach dem Festmachen der Leinen wurde der Kommandant der HESSEN Fregattenkapitän Dirk Gärtner von dem Kommandeur der Einsatzflottille 2, Flottillenadmiral Karl-Wilhelm Bollow im Heimathafen Willkommen geheißen.

„Es war für mich eine besondere Herausforderung, da es sowohl der erste Auslandseinsatz nicht nur dieses Schiffes, sondern auch der Schiffsklasse F 124 war. Hier hat diese Einheit bewiesen, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Frieden leisten kann“, so Fregattenkapitän Dirk Gärtner über den Einsatz.

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Die Fregatte HESSEN beim Einlaufen

Die Fregatte HESSEN beim Einlaufen (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Winges)Größere Abbildung anzeigen

Vereinte Nationen

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Dirk Gärtner hat die deutsche Fregatte gemeinsam mit Schiffen fünf weiterer Nationen (Italien, Türkei, Griechenland, Spanien und Frankreich) die Seewege vor der libanesischen Küste überwacht.

Dabei wurden mehrere hundert Fahrzeuge abgefragt und überprüft. Die dabei gesammelten Informationen haben dazu beigetragen, dem italienischen Kommandeur der Maritime Task Force 448 (Bezeichnung des multinationalen Marineeinsatzverbandes), Flottillenadmiral Ruggiero di Biase, einen umfassenden Überblick über die Schiffsbewegungen im Einsatzgebiet zu geben, um so den Waffenschmuggel in den Libanon zu unterbinden.

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Stand vom: 27.11.13 | Autor: 


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