Deutscher Beitrag am Horn von Afrika beendet
Mit der Landung des See-Fernaufklärers P-3C ORION in Djibouti endete jetzt nach achteinhalb Jahren der Anti-Terror-Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam, Generalleutnant Rainer Glatz, stellte die Task Group anschließend außer Dienst. Die Deutsche Marine wird jedoch in der Region bleiben: Mit einer Fregatte und 250 Soldaten wird sie sich zur Abwehr der Piraterie vor der Küste Somalias weiterhin an der EU-Mission ATALANTA beteiligen. Mit seinem Beitrag zur Operation ENDURING FREEDOM hatte sich Deutschland der Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft auf die Terroranschläge in den USA vom 11. September 2001 angeschlossen.

