Einsatzpremiere für die „Sachsen“
Wilhelmshaven, 23.07.2012.
Die Fregatte „Sachsen“ wird erstmals an der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission Atalanta teilnehmen. Am 23. Juli verließ das unter dem Kommando von Fregattenkapitän Andreas Krug stehende Schiff seinen Heimatstützpunkt Wilhelmshaven. Nach einem 14-tägigen Transit an das Horn von Afrika löst die rund 250-köpfige Besatzung die derzeit im Einsatz befindliche Fregatte „Bremen“ ab.

Der Kommandant blickt den kommenden Aufgaben im Einsatzgebiet positiv entgegen: „Die Besatzung der „Sachsen" ist hoch motiviert und sehr gut ausgebildet. Alle blicken erwartungsvoll auf den Einsatz im Rahmen der Operation Atalanta und wollen dort ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen",
sagte Fregattenkapitän Krug.

Zusätzlich eingeschifftes Personal
Die Stammbesatzung wird von zusätzlich eingeschifftem Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachement (VPD) befinden sich für den Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die Fregatte durch zwei Bordhubschrauber vom Typ „Sea Lynx" des Marinefliegergeschwaders 3 aus Nordholz unterstützt.
Vorrausichtlich Anfang Dezember wird die Besatzung mit der Fregatte „Sachsen" nach Wilhelmshaven zurückkehren. Für das Schiff ist es die erste Teilnahme an einem mandatierten Auslandseinsatz.
Bilder
Verabschieden in den Einsatz (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
Größere Abbildung anzeigenVerabschiedung in den ersten Einsatz (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
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