Fregatte „Bremen“ zum Atalanta-Einsatz ausgelaufen
Die „Bremen" verließ am 7. Mai den Marinestützpunkt Wilhelmshaven in Richtung Horn von Afrika. Unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee verabschiedeten zahlreiche Angehörige die Besatzung in den Einsatz. Ab Ende Mai beteiligt sich die Fregatte an der Anti-Piraterie-Mission der Europäischen Union.

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Ingolf Schlobinsky wird die rund 220-köpfige Besatzung nach einem 14-tägigen Transit den derzeit im Einsatzgebiet befindlichen Einsatzgruppenversorger „Berlin" ablösen. „Die Besatzung ist sehr gut vorbereitet. Viele Kameraden waren schon in diesem Einsatz, deshalb sind die Grundlagen in allen Teilen gegeben“
, sagte der Kommandant.
Zusätzliches Personal zur Erfüllung des Auftrages

Zur Erfüllung ihres Auftrages wird die „Bremen" durch zusätzliches Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD) befinden sich für den Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die Fregatte durch zwei Bordhubschrauber vom Typ „Sea Lynx" des Marinefliegergeschwaders 3 aus Nordholz verstärkt. „Ich wünsche mir für diesen Einsatz das notwendige Seemannsglück, die Erfüllung des Auftrages und eine heile und gesunde Wiederkehr"
, sagte Fregattenkapitän Schlobinsky vor dem Auslaufen der „Bremen“ in Richtung Horn von Afrika.
Bilder
Abschied der Fregatte "Bremen" (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
Größere Abbildung anzeigenAuf dem Weg in den Einsatz (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
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