Aktuelles von Atalanta
Die Besatzung der Fregatte hatte während ihres Hafenaufenthaltes in Mombasa den Betrag von 530,60 Euro gesammelt. Von dem Geld wurden Lebensmittel gekauft. Außerdem spendeten Besatzungsmitglieder persönliche Dinge, die ihnen lieb und teuer waren, wie Teddys, Shirts oder Bälle.
Die Fregatte „Sachsen“ wird erstmals an der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission Atalanta teilnehmen. Am 23. Juli verließ das unter dem Kommando von Fregattenkapitän Andreas Krug stehende Schiff seinen Heimatstützpunkt Wilhelmshaven. Nach einem 14-tägigen Transit an das Horn von Afrika löst die rund 250-köpfige Besatzung die derzeit im Einsatz befindliche Fregatte „Bremen“ ab.
Alarm an Bord der Fregatte „Bremen“: Speedboat-Abwehr. Soldaten rennen auf ihre Stationen. Dabei handelt es sich das „Vessel Protection Detachment“, kurz VPD. Das Team gehört nicht zur Stammbesatzung, sondern zu den Marineschutzkräften in Eckernförde. Es ist speziell für den Anti-Piraterie-Einsatz Atalanta an Bord eingeschifft.
Leuchtende Kinderaugen empfingen die Soldaten der Deutschen Verbindungs- und Unterstützungsgruppe (DVUG) am 10. Juli in der Einrichtung der „Caritas“ in Dschibuti.
Es herrschen 30 Grad, strahlender Sonnenschein und wir sind von türkisblauem Wasser umgeben. Große und kleine Handelsschiffe, traditionelle aus Holz gebaute „Dhaus“ und viele Fischereifahrzeuge fahren im Seegebiet. Was sich aber zunächst wie ein Urlaubsparadies anhört, ist jedoch leider keines. Denn auch Piraten und eine Vielzahl von Kriegsschiffen aus aller Welt befahren das Einsatzgebiet rund um Somalia.
Die Anti-Piraterie-Operation Atalanta der Europäischen Union zeigt deutliche Erfolge, doch diese Erfolge sind nicht unumkehrbar. Darauf wies der Befehlshaber der Mission, der britische Rear Admiral Duncan Potts, hin.
Nach rund fünf Wochen an der Spitze der Einsatzgruppe P-3C „Orion“ gab Fregattenkapitän Broder Nielsen am 18. Juni in Dschibuti sein Kommando ab. Nachfolger als Kommandeur der Einsatzgruppe ist Korvettenkapitän Daniel Peter.
Am 13. Juni hieß es für den Einsatzgruppenversorger (EGV) „Berlin“ in Wilhelmshaven „Leinen über und fest
!“. Seit Mitte Februar beteiligte sich die rund 230-köpfige Besatzung unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Waldmann an der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission Atalanta.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey ist zur Kommandoübergabe des deutschen Einsatzkontigentes der Anti-Piraterie-Mission EU NAVFOR Somalia nach Djibouti gereist. Darüber hinaus führte Kossendey militärpolitische Gespräche mit Angehörigen der Regierung Djiboutis.
Während eines Besuches des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey übergab Brigadegeneral Peter-Georg Stütz, Chef des Stabes des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent Atalanta von Fregattenkapitän Martin Waldmann an Fregattenkapitän Ingolf Schlobinsky.
nach oben