Einsätze und Manöver
Die Marine hat fast alle ihre Kräfte der NATO assigniert. Auch künftig wird sie sich permanent an allen vier Ständigen Marineverbänden der NATO beteiligen.
Neben den Aktivitäten in der NATO werden künftig Arbeitsbeziehungen in der EU, bilateral mit befreundeten Nationen und zu anderen Teilen der Bundeswehr und diversen zivilen Stellen weiter ausgebaut.
Am 19. Dezember 2008 hat der Deutsche Bundestag der Vorlage für ein deutsches Engagement am Horn von Afrika zugestimmt.
Am 20. September 2006 hat der Deutsche Bundestag der Vorlage für ein deutsches Engagement vor der Küste des Libanon zugestimmt.
Die Operation Active Endeavour hat seit dem 26. Oktober 2001 das Ziel, NATO-Solidarität und Entschlossenheit zu demonstrieren und zur Entdeckung und Abschreckung terroristischer Aktivitäten im Mittelmeer beizutragen. Im Wesentlichen findet dabei eine Seeraumüberwachung zur Erfassung und Dokumentation des zivilen Seeverkehrs und der daran teilnehmenden Handelsschiffe statt.
Bereits im April 1957 unterstellte die Deutsche Marine als erste Bundeswehr-Teilstreitkraft ausgebildete Verbände der NATO. Seitdem beteiligt sich die Marine ständig an multinationalen NATO-Verbänden.
Am 4. Februar verließ der diesjährige Einsatz- und Ausbildungsverband Wilhelmshaven. Er bildet die operative Einsatzreserve der Marine und steht somit als deutsche Beteiligung an internationalen maritimen Einsatzgruppen weltweit zur Verfügung. Traditionell wird der Verband auch zur Ausbildung angehender Offiziere genutzt.
Als erstes Uboot seiner Klasse nimmt „U 32“ an dem US Manöver „Westlant Deployment“ teil. Der mehrmonatige Aufenthalt an der amerikanischen Ostküste beinhaltet intensive Übungen mit der US Navy zur Abstimmung und Festigung von Verfahren. Das Uboot wird vom Tender „Main“ begleitet. Die Unterstützungseinheit ist schwimmende Versorgungsplattform und Werkstatt zugleich.