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Teilnahme der P-3C ORION an Operation ENDURING FREEDOM

Glücksburg, 23.02.2010, Presse- und Informationszentrum Marine.
Zum dritten Mal wird sich ein Seefernaufklärungsflugzeug des Typs P-3C ORION aus dem Marinefliegergeschwader 3 "GRAF ZEPPELIN" an dem Anti-Terror-Einsatz am Horn von Afrika beteiligen. Das moderne Aufklärungsflugzeug ist Kernbestandteil des 21. deutschen Einsatz-Kontingentes der Marine für die Operation ENDURING FREEDOM (OEF) und leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.

Das Marineflugzeug P-3C ORION in der Abenddämmerung.
Marineflugzeug am Abend (Quelle: © 2009 Bundeswehr / MFG 3 )Größere Abbildung anzeigen

Ab dem 23. Februar 2010 werden rund 70 Soldaten des Marinefliegergeschwader 3 "GRAF ZEPPELIN" aus Nordholz unter Führung des stellvertretenden Kommodore, Fregattenkapitän Thorsten Bobzin, ihren Dienst in dem afrikanischen Küstenstaat Djibouti versehen.

Aus der gleichnamigen Hauptstadt werden die Besatzungen neben den Einsatzflügen für die Anti-Terror-Mission auch regelmäßig Flüge im Rahmen des Anti-Piraterie-Mandats der EU-geführten Operation ATALANTA absolvieren.


Die P-3C ORION in der Parkposition.
ORION in der Parkposition (Quelle: © 2009 Bundeswehr / MFG 3 )Größere Abbildung anzeigen

Einsatzvorbereitungen im vollen Gange

Der Seefernaufklärer selbst befindet sich momentan auf dem Transit Richtung Djibouti. Die Maschine und eine der Besatzungen nahm bis vor kurzem noch am NATO-Manöver "NOBLE MANTA" teil.

"Die Übung war die ideale Einsatz-Vorbereitung für unsere Besatzungen, es wurden taktische Verfahren ein letztes Mal aufgefrischt", so Fregattenkapitän Thorsten Bobzin, der das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent OEF am 01. März 2010 von Fregattenkapitän Christoph Mecke, Kommandant der Fregatte AUGSBURG, übernahm.

Bobzin blickt positiv auf den Einsatz: "Djibouti ist für uns kein unbekanntes Land. Das fliegende, wie technische Personal ist gut ausgebildet und die Fähigkeiten des Luftfahrzeuges sowie dessen Zuverlässigkeit haben in den vergangenen Jahren bereits bei den Operationen am Horn von Afrika überzeugen können. Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz."

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Die Marine, auch in der Luft einsatzfähig.
Marineflieger im Einsatz (Quelle: © 2009 Bundeswehr / MFG 3 )Größere Abbildung anzeigen

Umfassende Aufgaben

Regelmäßige Aufklärungs- und Überwachungsflüge in den angrenzenden Seegebieten am Horn von Afrika und des Roten Meeres sind die Aufgaben des Seefernaufklärers vom Typ P-3C ORION.

Diese Seegebiete umfassen rund zwei Millionen Quadratmeilen und 7.000 Meilen Küstenlinie. Das entspricht der achtfachen Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Mit der P-3C ORION leistet das deutsche Einsatzkontingent einen wichtigen Beitrag zur Seeraumüberwachung. Die Maschine aus Nordholz ist in der Lage mit ihrem modernen Radar und den elektro-optischen Sensoren kleinere Schiffe auf bis zu 70 Kilometer Entfernung zu identifizieren und diese aus der Luft weiterzumelden.

Das Flugzeug kann bis zu 14 Stunden in der Luft bleiben und mit einer Geschwindigkeit von 700 Kilometern pro Stunde große Gebiete aufklären.

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Stand vom: 16.07.2010 | Autor:

http://www.marine.de/portal/a/marine%3Fyw_contentURL=%2F01DB070000000001%2FW282WJWU089INFODE%2Fcontent.jsp.html