Geschichte deutscher Marinen

Zeitleiste zur Geschichte der Deutschen Marine
Die Marine kann nicht auf eine historische Kontinuitätslinie zurückblicken wie die meisten anderen Marinen.
Vielmehr spiegeln sich die Epochen der deutschen Geschichte auch in denen der Geschichte der neun Marinen seit 1848 wider: Die Geschichte der Bundesflotte, der Preußischen Marine, der Marine des Norddeutschen Bundes, der Kaiserlichen Marine, der Reichs- und späteren Kriegsmarine sowie der Bundesmarine und der parallel existierenden Volksmarine. Und schließlich, seit 1990, die Geschichte der Marine.
All diese "Geschichten" bilden zusammen das gesamte Bild von 160 Jahren deutscher Marinegeschichte.
Die Anfänge von 1884 bis 1887
Im Rahmen der bürgerlichen Revolution des Jahres 1848 wurde unter den Parlamentariern der Frankfurter Paulskirche der Ruf nach einer eigenen Flotte laut.
Die Kaiserliche Marine
Die Marine entwickelte sich personell und materiell zu einer für den Küstenschutz konzipierten Marine, welche die Fähigkeit zur strategischen Offensive aufwies und für Auslandseinsätze vorgesehen war.
Die Reichsmarine und die Kriegsmarine bis 1945
Wurde in der neu gegründeten Weimarer Republik der Sinn der Marine noch in Frage gestellt, zeichnete sich spätestens Beginn der Kriegsmarine ein deutlicher Rüstungsschwerpunkt ab.
Neuanfang mit zwei Marinen
Am 8. Mai 1945 trat eine Zwischenphase ein, in der es zwar keine deutsche Marine gab, aber dennoch marinespezifische Aufgaben wahrgenommen werden mußten.
Die Deutsche Marine seit 1990
Die "neue" Marine seit 1990
Chronik des 1. Minensuchgeschwaders
Das 1. Minensuchgeschwader war das erste Geschwader, dass in der Deutschen Marine nach dem 2. Weltkrieg aufgestellt wurde. Es bestand fast 50 Jahre, seit seiner Gründung am 16. Mai 1956 bis zur Auflösung am 21. Dezember 2005. Seine Aufgabe bestand zunächst vor allem darin, die im Krieg verminten Seewege vor den Küsten Deutschlands wieder freizuräumen.