Seefernaufklärer P-3C ORION
Der Seefernaufklärer P-3C ORION ist der Nachfolger des Typs BREGUET ATLANTIC in der Marine. Insgesamt wurden acht Maschinen an Deutschland übergeben und in Nordholz stationiert.
Der erste Seefernaufklärer wurde im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2006 durch den niederländischen Verteidigungsminister, Henk G. J. Kamp, an den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, übergeben.
Mit der Einführung der P-3C ORION können die bestehenden Fähigkeiten in den Bereichen ASW und ASuW ergänzt werden. Darüber hinaus ist sie durch die Ausstattung mit Systemen zur Datenkommunikation im Sinne einer vernetzten Operationsführung im Verbund einsetzbar.
Einsatzaufgaben
Zu der Erfüllung des Auftrages sind dem Waffensystem P-3C ORION folgende Aufgaben zugeordnet:
- Weiträumige luftgestützte Überwachung und Aufklärung über See sowie unter Wasser.
Als Nebenaufgaben ergeben sich Folgende:
- Aufgaben im Bereich Such- und Rettungsdienst (SAR)
- Hilfs- und Sonderaufgaben sowie die weiträumige Aufklärung auch über Land
Technische Daten
- Maße (Länge /Spannweite /Höhe): 35,6 m /30,3 m /10,3 m
- Geschwindigkeit: 405 kn (750 km/h)
- max. Startgewicht: 63,5 t
Antriebsanlage
- 4 x 3.383 kW (4.600 PS)
Bewaffnung
- Torpedos
- Wasserbomben
- Minen
Besatzung
- 4-21
Einheiten
| Name | Geschwader | Standort |
| P-3C ORION | Marinefliegergeschwader 3 | Nordholz |
Bilder
Die P-3C Orion in Nordholz (Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine)
Größere Abbildung anzeigenSkizze des Seefernaufklärers P-3C Orion (Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine)
Größere Abbildung anzeigenDie P-3C ORION löst die BREGUET ATLANTIC der Deutschen Marin … (Quelle: © 2006 Bundeswehr)
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