Uboote
Durch ihre verhältnismäßig geringe Größe sind sie besonders wendig. Der konventionelle Antrieb zeichnet sich darüber hinaus durch eine geringe Geräuschentwicklung aus. Zur Zeit setzen die Uboote dabei auf Diesel-Aggregate, zukünftig wird sich die Brennstoffzellen-Technologie durchsetzen.
Mit dem Uboot der Klasse 212 A erfolgt ein Technologiesprung im konventionellen Ubootbau. Dieser neue Ubootstyp verfügt über ein weitgehend außenluftunabhängiges Antriebssystem. Seine Signatursilhouette wird im Vergleich zu anderen konventionellen Ubooten entscheidend minimiert.
Die Marine hat am 1. Juni 2010 ihre Uboote der Klasse 206 A vorzeitig aus der Nutzung genommen und wird sie zeitnah außer Dienst stellen. Damit einher geht die Bündelung finanzieller und personeller Ressourcen, um die operationelle Verfügbarkeit der Uboote der Klasse 212 A zu erhöhen.
Ubootfahren ist etwas besonderes. Die komplexe Technik, die Fortbewegung unter Wasser in drei Dimensionen sowie die Enge und Abgeschlossenheit sind für jedes Besatzungsmitglied eine Herausforderung in persönlicher und fachlicher Hinsicht. Nur eine erstklassige und umfassende Aus- und Weiterbildung kann den sicherern und erflogreichen Betrieb gewährleisten.