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Kommandeur des Einsatz- und Ausbildungsverbandes trifft Stellvertreterin von Queen Elisabeth II.

Halifax, Kanada, 19.05.2009, Alexander Wald (PIZ Marine).
Der Einsatz- und Ausbildungsverband 2009 ist in Halifax, Kanada eingelaufen. Diplomatischer Höhepunkt des Aufenthalts ist ein Spitzenessen mit der offiziellen Stellvertreterin von Queen Elisabeth II. in Nova Scotia, The Honourable Mayann E. Francis.

Die Fregatte SACHSEN im Hafen von Cartagena
Die Fregatte SACHSEN in Cartagena (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Fabian Reinecker)Größere Abbildung anzeigen

Nach einigen Tagen Seefahrt sind am 18. Mai der Einsatzgruppenversorger (EGV) FRANKFURT AM MAIN und die Fregatte SACHSEN im Hafen von Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia, eingelaufen.

Sie liegen in der Naval Base, dem größten kanadischen Marinehafen an der Ostküste des Landes. Die Fregatte LÜBECK befindet sich zur Zeit in Norfolk, Virginia. Alle drei Schiffe bilden den Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV).

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Der Einsatzgruppenversorger FRANKFURT AM MAIN vor Anker
EGV FRANKFURT AM MAIN vor Anker (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Sebastian Lang)Größere Abbildung anzeigen

Internationale Beziehungen festigen

Der EAV dient zur Ausbildung und Vorbereitung der Schiffe und ihrer Besatzungen auf Auslandseinsätze sowie zur Festigung und Intensivierung der internationalen Beziehungen mit den Gastländern. Höhepunkt in diesem Bereich sind ein Empfang auf dem EGV FRANKFURT AM MAIN und ein Spitzenessen an Bord der Fregatte SACHSEN.

Der Kommandeur, Kapitän zur See Jens Beckmann, schätzt sich glücklich, die Stellvertreterin von Queen Elisabeth II. in Nova Scotia, The Honourable Mayann E. Francis (Lieutenant Governor) begrüßen zu dürfen. Zusammen mit dem Kommandeur der Einsatzflottille 2, Flottillenadmiral Karl-Wilhelm Bollow, erwartet Beckmann den deutschen Botschafter in Kanada, Matthias Höpfner. Als weitere Gäste zum Empanfg auf der SACHSEN werden der Leiter Deutsches Verbindungskommando USA/Kanada, Brigadegeneral Gero Schachthöfer, Honorarkonsul Anthony Chapman und Rear Admiral P.A. Maddison, den Commander Maritime Forces Atlantic erwartet.

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Eingeschiffte Gäste

Von New York aus kommend hat der EAV mehrere Übungen erfolgreich durchgeführt. So kam es zur Simulation einer Luftverteidigungsübung, bei der Kampfflugzeuge vom Typ F 16 und F 18 den Verband mit Seezielflugkörpern virtuell beschossen. Zwei Versorgungsmanöver wurden durchgeführt; beim RAS (Replenishment at Sea) hatte die Fregatte SACHSEN an einem Tag Kraftstoff und am nächsten Tag Paletten mit Verpflegung vom EGV FRANKFURT AM MAIN in Fahrt übernommen. Dies alles geschah unter den interessierten Augen von fünf kanadischen Marineoffizieren, die auf dem Törn von New York nach Halifax als Gäste eingeschifft waren.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mich persönlich vom Ausbildungsstand meiner Soldaten und Einheiten zu überzeugen“, sagt Flottillenadmiral Karl-Wilhelm Bollow, der Kommandeur der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven. Zu ihr gehören alle drei Schiffe. Bollow begleitet den Verband von New York nach Halifax und fährt abwechselnd auf den Einheiten mit.

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Skyline von Halifax, Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia
Skyline von Halifax (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Alexander Wald )Größere Abbildung anzeigen

Ein Treffen der besonderen Art

Fernab ihrer Heimat kommt es in Halifax zu einem Zusammentreffen der besonderen Art: Besatzungsmitglieder des Einsatz- und Ausbildungsverbandes sind zu einem Empfang auf der SSS ESMERALDA eingeladen.

Das Segelschulschiff der chilenischen Marine liegt zur gleichen Zeit im Hafen von Halifax. Beide Marinen wollen dies zur Vertiefung ihrer Beziehungen nicht ungenutzt lassen und so besuchen die Kadetten des Segelschulschiffes anschließend auch die deutschen Schiffe.

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Die Fregatte LÜBECK läuft in den Hafen von Mayport ein.
Einlaufen in Mayport (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer)Größere Abbildung anzeigen

Wiedersehen im Atlantik

Bis zum 22. Mai werden die beiden deutschen Marineeinheiten in Halifax liegen. Danach setzen sie zum „Sprung“ über den großen Teich an. „Zwölf Tage Überquerung des Atlantiks sind eine große Herausforderung für uns alle“, sagt Kapitän zur See Jens Beckmann.

„Aber dann geht es nach dieser langen Reise mit dem Erreichen des nächsten Hafens Liverpool auch schon wieder langsam nach Hause. Außerdem treffen wir auf diesem Reiseabschnitt das dritte Schiff unseres Verbandes wieder, die Fregatte LÜBECK.“

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Stand vom: 24.06.2009 | Autor:

http://www.marine.de/portal/a/marine/aktuelle/einsatze/eav/aktuelles%3Fyw_contentURL=%2F01DB070000000001%2FW27S6FEM882INFODE%2Fcontent.jsp.html