Versorger WESTERWALD kehrte nach Wilhelmshaven zurück
Wilhelmshaven, 15.04.2010, Presse- und Informatioszentrum Marine.
Der Versorger WESTERWALD passierte am 16. April die Molenköpfe der 4. Einfahrt und lief in den Marinestützpunkt Wilhelmshaven ein. Unter dem Kommando von Kapitän Bernhard Beck unterstützte das zivilbesetzte Schiff im Frühjahr das deutsch-südafrikanische Manöver GOOD HOPE IV am Kap der Guten Hoffnung.

Hauptaufgabe der WESTERWALD und ihrer 36-köpfigen Besatzung war der Transport von Munition und Material nach Südafrika. Für die Sicherheit von Schiff und Besatzung auf dem Transit nach Südafrika wurde die WESTERWALD von einem siebenköpfigen Team der Marineschutzkräfte (MSK) aus Eckernförde begleitet.
Neben Walvis Bay (Namibia) an der Westküste Afrikas waren Teneriffa (Spanien) und Brest (Frankreich) Etappenziele auf dem Weg zurück nach Wilhelmshaven.
Hintergründe zu GOOD HOPE IV
Rund um das Kap der Guten Hoffnung findet alle zwei Jahre das deutsch-südafrikanische Manöver GOOD HOPE statt. Dieses beinhaltet unter anderem ein Flugkörperschießen, an dem neben Schiffen der beteiligten Seestreitkräfte auch Flugzeuge der Luftstreitkräfte beider Nationen teilnehmen. GOOD HOPE IV steht für die vertiefte Zusammenarbeit der deutschen und südafrikanischen Streitkräfte. Die Marine beteiligte sich in diesem Jahr mit zwei Fregatten und einem Einsatzgruppenversorger des Einsatz- und Ausbildungsverbandes 2010 (EAV) sowie dem Versorger WESTERWALD.








