Aktuelles vom Einsatz- und Ausbildungsverband 2010
Offizieranwärter und Besatzungen berichten vom Leben an Bord und von den Hafenaufenthalten.
„Die abgelaufene Woche war gespickt mit vielen Herausforderungen. Lange Tage mit wenig Schlaf, an denen wir immer wieder unsere ganze Flexibilität unter Beweis stellen mussten. Sehen Sie Simon's Town als einen Arbeitshafen, aber versuchen Sie auch, sich ein wenig auszuruhen. Denn die nächste Woche wird genauso intensiv.“
Der Erste Offizier (IO) der Fregatte BRANDENBURG, Korvettenkapitän Hilko Klöver, fand bei der Einlaufmusterung sicher ähnliche Worte wie die IO der NIEDERSACHSEN und der FRANKFURT AM MAIN. Der EAV steht mitten im Manöver GOOD HOPEIV und hat noch umfangreiche Übungsaufgaben zu bewältigen.
Interview mit Egon Kochanke, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Namibia. Botschafter Kochanke war beim Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) auf dessen Fahrt von Walvis Bay (Namibia) nach Simon's Town (Südafrika) auf dem Einsatzgruppenversorger FRANKFURT AM MAIN eingeschifft. Er gab dieses Interview nach Besuch des Gottesdienstes auf der Fregatte BRANDENBURG, dem Flaggschiff des EAV 2010.
Die Hälfte von GOOD HOPEIV hat der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) 2010 mit Erfolg absolviert. Der EAV ist der Marineanteil des bilateralen Manövers der deutschen und südafrikanischen Streitkräfte vor der Südspitze Afrikas. Gemeinsam mit den Luftwaffen beider Länder üben die Marinen seit rund zwei Wochen intensiv operative Verfahren und Methoden. Im Anschluss verbrachte der EAV die “Halbzeitpause”
im Hafen von Kapstadt.
Auf den Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 (EAV 2010) kommen am Kap der Guten Hoffnung neue und fordernde Aufgaben zu. Auf dem Weg von Wilhelmshaven über Santa Cruz de Tenerife und Walvis Bay wurde bisher innerhalb des Verbandes und mit anderen Marinen Ausbildung betrieben. Nun wartet das Manöver GOOD HOPEIV im Süden des afrikanischen Kontinents auf den Verband.
Fünf Tage nach dem Verlassen von Walvis Bay in Namibia lief der Einsatz- und Ausbildungsverband am 15. Februar 2010 in den Hafen von Simon's Town ein. Der wichtigste Stützpunkt der Südafrikanischen Marine (SAN) dient den teilnehmenden deutschen Schiffen als Basis während des Manövers GOOD HOPEIV. Gemeinsam mit den südafrikanischen Streitkräften werden die Deutsche Marine und Luftwaffe rund einen Monat lang vor den Küsten des Landes üben - vor allem den „scharfen Schuss“.
Am 31. Januar war es soweit. Der Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 (EAV) überquerte den Äquator beim Nullmeridian, also genau Null Grad Länge. Das obligatorische Zeremoniell der Taufe war zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen und alle diejenigen, die die „Reinigung“
über sich ergehen lassen wollten, waren in Neptuns Reich aufgenommen.
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