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Neue Kommandanten für die Flotte der Marine

Rostock, 02.10.2014.
Ende September bis Anfang Oktober fanden auf fünf Einheiten der Deutschen Marine Kommandowechsel statt. Den Beginn machte die Fregatte „Brandenburg“ gefolgt vom Einsatzgruppenversorger „Bonn“. Im Anschluss wechselten die Kommandanten der Korvette „Erfurt“ und des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“. Das Schlusslicht der großen Personalwechsel bildete die Korvette „Magdeburg“.

Der alte Kommandant erhält ein Geschenk als Andenken von der Besatzung der „Brandenburg“.

Ein Geschenk als Andenken (Quelle: 2014 Bundeswehr / Kim Brakensiek)Größere Abbildung anzeigen

Fregattenkapitän Gerald Liebich verlässt die Fregatte „Brandenburg“ beim traditionellen Abpullen.

Der „Alte“ wird abgepullt (Quelle: 2014 Bundeswehr / Kim Bakensiek)Größere Abbildung anzeigen

Fregatte „Brandenburg“

An Bord der Fregatte „Brandenburg“ übergab Fregattenkapitän Gerald Liebich, am 25. September sein Kommando an Fregattenkapitän Ivo Schneider. „Meine Zeit als Kommandant war in meiner bisherigen Laufbahn die erfüllteste Dienstzeit. Ich hatte das große Glück, mit dem Schiff und der Besatzung das gesamte Einsatzausbildungsprogramm zu durchlaufen und dann als Flaggschiff in den EU- Einsatz zu fahren, den wir erst vor kurzem erfolgreich beendet haben“, resümiert Liebich seine Zeit auf der „Brandenburg“. „Mir wird eine absolut verlässliche und leidenschaftliche Besatzung in Erinnerung bleiben, der ich hundertprozentig vertrauen konnte. Außerdem imponierte mir der starke Rückhalt durch die Patenschaft mit dem Land Brandenburg. Besser hätte meine Kommandantenzeit nicht sein können“ führte der Fregattenkapitän im Rückblick auf seine Zeit an Bord der „Brandenburg“ aus.

Fregattenkapitän Oliver Winkle übergibt das Kommando an an seinen Nachfolger Fregattenkapitän Andreas Schmekel.

Der Handschlag besiegelt den Kommandowechsel (Quelle: 2014 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)Größere Abbildung anzeigen

Einsatzgruppenversorger „Bonn“

Am 30. September übernahm Fregattenkapitän Jobst Berg von Fregattenkapitän Björn Laue das Kommando über den Einsatzgruppenversorger „Bonn“. In seiner letzten Ansprache als Kommandant der „Bonn“ dankte Fregattenkapitän Laue seiner Besatzung für die gezeigten Leistungen. „Es bleibt mir die Erinnerung an eine phantastische Besatzung und eine grandiose Seereise im Rahmen der Erprobungsfahrten, die uns im ersten Halbjahr 2014 einmal um den Nordatlantik herum geführt hat“, so der Fregattenkapitän zu seiner Zeit als Kommandant der „Bonn“. Seinem Nachfolger wünschte Laue alles Gute und der „Bonn“ allzeit gute Fahrt.

Korvettenkapitän Robert Schmidt bei seiner Ansprache zum Kommandowechsel

Der „Neue“ übernimmt die Korvette „Erfurt“ (Quelle: 2014 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)Größere Abbildung anzeigen

Korvette „Erfurt“

Das Kommando über die Korvette „Erfurt“ wurde am 1. Oktober von Fregattenkapitän Björn Weyer an Korvettenkapitän Robert Schmidt übergeben. Nach seinen Gedanken zum Kommandowechsel gefragt, sagte Fregattenkapitän Weyer: „Die letzten fast drei Jahre waren mit das Beste in meiner bisherigen militärischen Laufbahn. Ganz besonders wird mir das Einlaufen in Antwerpen, dem ersten Auslandshafen im Januar 2013, und die offizielle Indienststellung der ,,Erfurt‘‘ in Erinnerung bleiben“. Beeindruckt haben ihn der Zusammenhalt und das Selbstverständnis seiner Besatzung.

Kapitän zur See Michael Gemein bei seiner Ansprache zum Kommandowechsel des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“.

Fregattenkapitän Oliver Winkle und Redner Kapitän zur See Michael Gemein (Quelle: 2014 Bundeswehr / Dirk Jechow)Größere Abbildung anzeigen

Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“

In Emden übergab Fregattenkapitän Oliver Winkle, am 2. Oktober, den Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ an seinen Nachfolger, Fregattenkapitän Andreas Schmekel. Wie die anderen scheidenden Kommandanten, dankte auch Fregattenkapitän Winkle seiner Besatzung für die hervorragenden Leistungen, welche die Männer und Frauen der „Frankfurt am Main“ in seiner Zeit als Kommandant erbracht haben. „Ich hatte bisher nur gute Dienstposten bei der Bundeswehr. Aber Kommandant eines Schiffes gewesen zu sein, beinhaltete mit Abstand die größte Verantwortung für Menschen und Material. Die kann man aber nur erfolgreich wahrnehmen und zugleich seinen Auftrag erfüllen, wenn man eine ausgezeichnete Besatzung hinter sich weis. Und auf diesen Umstand konnte ich mich in jeder Minute der 735 Tage verlassen“, so der ehemalige Kommandant des Einsatzgruppenversorgers.

Fregattenkapitän Torben Steinweller (l.) gab die Verantwortung über die Korvette an Korvettenkapitän Andreas Kaspar.

Kommandowechsel auf der Korvette „Magdeburg“ (Quelle: 2014 Bundeswehr / Christin Krakow)Größere Abbildung anzeigen

Korvette „Magdeburg“

Das Kommando über die Korvette „Magdeburg“ wurde ebenfalls am 2. Oktober übergeben. Fregattenkapitän Torben Steinweller gab die Verantwortung über die Korvette an Korvettenkapitän Andreas Kaspar. „Meine Besatzung und ich haben in den letzten beiden Jahren Aufgaben bewältigt, denen sich nie zuvor eine Korvette stellen musste“, sagt Steinweller. „In allen Vorhaben waren wir ‚first of class‘, was zum einen eine ungeheure Ehre ist aber gleichzeitig enorme Anforderungen an Besatzung und Kommandant stellte. Begonnen mit der ersten Teilnahme einer Korvette im Rahmen des UNIFIL Einsatzes, dem ersten Schießen eines schweren Seezielflugkörpers und gekrönt von der ersten Teilnahme in einem NATO-Einsatzverband waren die letzten zwei Jahre mehr als fordernd und eine ganz besondere Erfahrung. All dies war nur mit einer hochmotivierten und leistungsstarken Mannschaft an Bord möglich‘‘, dankt der ehemalige Kommandant seiner Besatzung.


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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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