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Planungsamt-Studie: Drohnen für die Marine

Rostock, 17.08.2017.
Das Referat Zukunftsanalyse des Bundeswehr-Planungsamtes hat Anfang August eine Abhandlung über unbemannte Unterwasserfahrzeuge veröffentlicht.

Eine Drohne wird von zwei Soldaten zu Wasser gelassen.

Die Drohne Typ Remus 100 in Einsatz (Quelle: 2006 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Die Studie „Unmanned Underwater Vehicles – Sachstand und Perspektiven für militärische Unterwasserwirkmittel“ betrachtet technische Aspekte und berücksichtigt dabei politische, rechtliche und gesellschaftliche Faktoren. Die Untersuchungen beziehen sich speziell auf die Einsatzmöglichkeiten und Potenzial der Drohnen sowie die rechtlichen Regelungen, denen sie unterliegen.

In Zukunft soll die Bundeswehr Unterwasserfahrzeuge verstärkt in der Minensuche, -jagd und in der Ozeanographie einsetzen, indem diese einerseits Schiffe und Boote der Marine unterstützen als auch eigenständig Aufgaben erfüllen. Das Referat Zukunftsanalyse rechnet damit, dass in mehr als 20 Jahren die Entwicklung von künstlicher Intelligenz soweit fortgeschritten ist, „ein gänzlich autonomes Unterwasserfahrzeug“ bauen und einsetzen zu können.

Drohnen nutzen bereits die Minentaucher der Deutschen Marine im Einsatz gegen Seeminen und anderen Unterwassersprengsätze. Eine davon ist die unbewaffnete Unterwasserdrohne vom Typ Remus 100. Sie ist mit einer Kamera und Sonar ausgerüstet und wird durch einen Soldaten von einem speziellen Laptop aus gesteuert.

Das Planungsamt der Bundeswehr ist für den langfristigen Planungsprozess innerhalb der Streitkräfte mitverantwortlich. Das dazugehörige Referat Zukunftsanalyse stellt wissenschaftliche und methodische Expertise sowie Wissensgrundlagen für die Bundeswehr bereit und erarbeitet Berichte und Studien. Diese Ausarbeitungen haben den Zweck, Ziele und Vorhaben zu definieren.


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Stand vom: 17.08.17 | Autor: 


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