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Uboot „U35“ zur Untersuchung im Dock

Rostock, 18.10.2017.
„U35“ befindet sich bei TyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel zur Untersuchung, nachdem eines der Ruderblätter des X-Ruders bei Manövern im Rahmen der Tiefwassererprobung im Kattegat vor Kristiansand beschädigt wurde.

Ein Uboot in See fährt durch eine unruhige See.

Das Uboot „U34“ in See (Quelle: Bundeswehr / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Das Uboot befand sich bis zum 15. Oktober in norwegischen Gewässern, um verschiedene Funktionsnachweise durchzuführen. Unabhängig davon werden der Deutschen Marine ab Mitte 2018 drei bis vier Uboote zur Verfügung stehen. Die derzeit eingeschränkte Verfügbarkeit von Ubooten ist unter anderem auf die unvollständige Herstellung der Versorgungsreife zurückzuführen. Die Versorgungsreife ist hergestellt, wenn ein für die Nutzungsdauer aller Uboote ausreichender Ersatzteilvorrat vorhanden ist. Auf das Herstellen der Versorgungsreifen musste die Deutsche Marine während der vergangenen 25 Jahre des Abschmelzens mit den einhergehenden Sparzwängen regelmäßig verzichten.

Mit den nun eingeleiteten Trendwenden entsteht der notwendige Spielraum bei Rüstungsprojekten auch die Versorgungsreife zu erlangen. Dies wirkt sich für die Ersatzteilsituation für alle Uboote positiv aus. Zudem wird ein Instandsetzungsrahmenvertrag mit der Werft die Planbarkeit von Werftliegezeiten signifikant erhöhen. Diese Maßnahmen werden ab November 2018 aller Voraussicht nach dazu führen, dass vier der sechs Uboote für operative Aufgaben verfügbar sind.


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Stand vom: 13.11.17 | Autor: 


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