Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > VIP-Fahrt: Flottenbesuch aus Berlin

VIP-Fahrt: Flottenbesuch aus Berlin

In See, 15.08.2017.

Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Rainer Wieland hat sich an der Ostseeküste von der Leistungsfähigkeit der Marine überzeugt. Die hat damit ein Bindeglied mehr ins Binnenland.

Ein Flaggoffizier der Marine und ein Zivilist stehen an Deck eines Schiffes, im Hintergrund eine Fregatte der Deutschen Marine.
Der Befehlshaber der Flotte als Gastgeber (Quelle: 2017 Bundeswehr / Matthias Letzin)Größere Abbildung anzeigen

Mann über Bord, Mann über Bord“, tönt es laut über den Bordlautsprecher der „Siegburg“. Die Besatzung des Hohlstablenkbooots reagiert sofort, alle eilen auf ihre Posten. Nach dem Durchzählen fragt der Kommandant, ob Crew und Passagiere vollzählig an Bord sind. „Vollzählig!“, kommt die Antwort – diesmal nicht wie bei solchen Übungen üblich vom Ersten Wachoffizier. Sondern von Vizeadmiral Rainer Brinkmann, dem Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte.

Brinkmann war als Gast zusammen mit Ralf Wieland, dem Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, an diesem 10. August in Eckernförde für einen halben Tag an Bord gekommen. Schon am Vortag stand ein Besuch der Marineunteroffiziersschule in Plön und eines Uboots der Klasse 212A in Eckernförde auf seinem Programm. Daneben aber war vor allem die Begegnung mit der neuen Fregatte „Baden-Württemberg“ auf See ein Highlight für den gebürtigen Wilhelmshavener.

Totale eines Hohlstablenkbootes der Deutschen Marine auf offenem Meer.
Das Hohlstablenkboot „Siegburg“ in See (Quelle: 2017 Bundeswehr / Matthias Letzin)Größere Abbildung anzeigen

Besuche und Mitfahrten von VIPs sind für die Marine natürlich von besonderer Bedeutung: Die Marine kann bei diesen Gelegenheiten ihre Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit vor Multiplikatoren präsentieren, sie mit dem alltäglichen Leben an Bord vertraut machen – und sie damit zu echten Bindegliedern zu Gesellschaft und Politik machen.

„Uns schlägt viel Verständnis und Sympathie entgegen“

Wir als Marine können für uns selbst feststellen, dass uns viel Verständnis und Sympathie entgegenschlägt“, erklärte Brinkmann. „Das trifft sowohl für die Politik, die Öffentlichkeit, als auch für Medien insgesamt zu.“ Gründe sieht er dabei vor allem in der Beteiligung der Marine an humanitären Hilfseinsätzen wie der Rettung der Flüchtlinge im Mittelmeer. Diese hätten die Marine wieder mehr in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt.

Die fünfstündige Fahrt auf der „Siegburg“ fand mit dem Anlegen im Marinestützpunkt Kiel ihr Ende. „Der Kopf raucht, ich habe heute viele Informationen bekommen“, resümiert Wieland. „Aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass das hier eine echt professionelle Zusammenarbeit ist.

Im Vordergrund eine Bordkanone auf dem Vorderschiff eines Hohlstablenkbootes beim Schießen; im Hintergrund offenes Meer.
Das Bordgeschütz im Übungseinsatz (Quelle: 2017 Bundeswehr / Matthias Letzin)Größere Abbildung anzeigen

Für Admiral Brinkmann war der kurze Törn auch eine Gelegenheit, wieder einmal das direkte Gespräch mit allen Dienstgradgruppen zu führen. Der Kontakt zu den Besatzungen sei ihm besonders wichtig, damit er sich aus erster Hand ein Bild vom Zustand der Flotte machen könne. „Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, die Flotte riechen, schmecken und fühlen zu können.“ Sowohl die Soldaten der Marineunteroffizierschule, als auch die Besatzungen der besuchten Boote beeindruckten Admiral Brinkmann durch ihr professionelles Handeln und hervorragendes Führungsverständnis.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.aktuelle&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB070000000001%7CAQ9ADR993DIBR