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Zulauf Fregatte „Baden-Württemberg“ verzögert sich

Hamburg, 22.12.2017.

Die maritimen Einsätze auf den Weltmeeren fordern eine hohe Belastungsfähigkeit für Mensch und Material. Bereits bei der Erprobung wird nichts dem Zufall überlassen. In der Erprobungsphase testet eine Mannschaft der Marine das Schiff auf See bevor es übernommen wird. Diese Phase ist sehr wichtig. Denn natürlich wird nur ein funktionsfähiges Schiff übernommen.

F 222 „Baden-Württemberg“ auf hoher See.
F 222 „Baden-Württemberg“ auf hoher See (Quelle: 2016 Bundeswehr / Carsten Vennemann)Größere Abbildung anzeigen

Aufgrund von fehlenden erfolgreich abgeschlossenen Funktionsnachweisen in See verzögert sich die Abnahme der Fregatte „Baden-Württemberg“ weiter. Deshalb plant der Auftragnehmer, die Arbeitsgemeinschaft der Werften ThyssenKrupp Marine Systems und Lürssen (ARGE F 125), ab dem 19. Januar 2018 eine längere Liegezeit für die Fehler- und Restpunktbehebung in Hamburg ein.

Während dieser Liegezeit wird die Unterstützung durch die militärische Fahrmannschaft dafür vertragsmäßig nicht benötigt. Die Fahrmannschaft wird nach vorheriger Abstimmung zwischen der Deutschen Marine und der ARGE F 125 von Bord gehen.

Bis  zum Wiedereintritt in die Funktionsnachweise See, mit militärischer Fahrmannschaft, wird die Fregatte „Baden-Württemberg“ auf Werftflagge zurückgeflaggt. Damit geht die Verantwortung für das Schiff auf die ARGE F 125 über. Dies ist gängige Praxis.


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Stand vom: 20.02.18 | Autor: 


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