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Ein großer Schritt zur Gestaltung der Zukunft
Deutsch-norwegische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Eckernförde, 08.12.2017.

Es ist kalt und windig als der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, seinen Amtskollegen aus Norwegen, Konteradmiral Nils Andreas Stensønes, in Eckernförde an diesem für beide Marinen so besonderen Tag begrüßt. Es ist der Tag, an dem der Grundstein für eine beispiellose Zusammenarbeit gelegt wird. Die langfristige Partnerschaft ist auch ein Beitrag zum weiteren Aufwuchs der Deutschen Marine.

Zwei hohe Offiziere in Marineuniform geben sich die Hand und gucken lächelnd in die Kamera.
Miteinander Zukunft gestalten (Quelle: 2017 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Mit den zwei zusätzlichen Ubooten, die Bestandteil der Kooperation sind, verfügt die Deutsche Marine dann über die seit Jahren konzeptionell geforderten acht Uboote. Damit wird auch die Einsatzbereitschaft der Marine gestärkt. „Wir haben mit der Unterzeichnung der Programmvereinbarung zwischen den beiden Marinen einen großen Schritt zur Gestaltung der Zukunft getan, einen strategischen Schritt, der weltweit einzigartig ist“, verkündete Admiral Krause erfreut. „Wir wollen mit unseren Ubooten gemeinsame Wege gehen.

Es sind vier Männer zu sehen. Zwei davon sitzen nebeneinander und unterzeichnen ein Stück Papier und die beiden Anderen stehen dahinter und schauen über die Schulter.
Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages ist ein wichtiger Schritt hin zur aufgabengerechten Ausstattung (Quelle: 2017 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Zudem soll gemeinsam mit Norwegen eine neue Generation von Flugkörpern entwickelt werden. Dazu soll der bereits durch die Königlich Norwegische Marine genutzte Flugkörper Naval Strike Missile (NSM) weiter entwickelt werden. Mit dem gemeinsam entwickelten See- und Landzielflugkörper NSM soll dann das Mehrzweckkampfschiff (MKS 180) der Deutschen Marine ausgerüstet werden. „Die programmatische Zusammenarbeit geht aber noch weiter, sie geht auch in den Bereich der Seeminenkriegsführung und der Uboot-Jagd“, so Krause. Die bilaterale Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel vertiefter Kooperation, die auch für weitere europäische Partner attraktiv sein soll.


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Stand vom: 15.01.18 | Autor: 


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