Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > Neue Korvetten für die Bundeswehr beauftragt

Neue Korvetten für die Bundeswehr beauftragt
Deutsche Marine wächst weiter und wird modernisiert

Koblenz, 13.09.2017.
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) K130, bestehend aus den Gesellschaftern Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG als federführendes Unternehmen, ThyssenKrupp Marine Systems GmbH sowie German Naval Yards Kiel GmbH, beauftragt, bis 2025 fünf weitere Korvetten der Klasse K130 zu bauen. Damit erhält die Deutsche Marine dringend benötigte Einheiten für die Erfüllung von Verpflichtungen innerhalb der NATO.

Mehrere Personen stehen vor einer Wand mit einem Vertrag in der Hand.

Der Vertrag zum 2. LOS der K130 wird präsentiert. (Quelle: 2017 Bundeswehr / Daniela Anneken)Größere Abbildung anzeigen

Wir beschaffen bewährte Boote mit erneuerter Technik“, erklärte der Vizepräsident des BAAINBw, Armin Schmidt-Franke, anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 12. September in Koblenz. „Wir versetzen die Deutsche Marine in die Lage, ihre gestiegenen Verpflichtungen innerhalb des Bündnisses mit Booten, die sich in zahlreichen Einsätzen bestens bewährt haben, zu erfüllen“, ergänzte der Vizepräsident des BAAINBw.

Ein Kriegsschiff auf See.

Eine Korvette auf See (Quelle: Bundeswehr / Norman Wald)Größere Abbildung anzeigen

Die nun beauftragten Boote sechs bis zehn der Korvettenklasse 130 sollen ab 2022 von der ARGE K130 geliefert werden. Der Vertrag umfasst neben der Konstruktion und Herstellung der Boote sowie der Integration aller Systeme, Geräte und Anlagen, auch eine Anpassung der Land- und Ausbildungsanlagen. Ebenso erfolgen Anpassungen von Geräten und Anlagen, mit dem Ziel, bereits jetzt absehbare Obsoleszenzen zu vermeiden und dem aktuellen Stand von Gesetzen und Vorschriften Rechnung zu tragen. Hierzu zählen beispielsweise die Anpassung des Rettungsmittelkonzeptes an die aktuellen SOLAS (Safety of life at sea) Bestimmungen durch die Einrüstung eines Massenevakuierungssystems oder auch die Anpassung der Netzwerkstrukturen an die deutlich gestiegenen Anforderungen der IT-Sicherheit. Insgesamt hat der Bauvertrag ein Finanzvolumen von knapp 2 Milliarden Euro.

Das nun beauftragte zweite Los dieser Klasse stellt der Deutschen Marine für Einsatzverpflichtungen dringend benötigte Einheiten zur Verfügung.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 04.10.17 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.aktuelle&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB070000000001%7CAR6ECY373DIBR