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BRAVO seeklar! – Erste „Baden-Württemberg“-Besatzung auf Seetauglichkeit überprüft

Wilhelmshaven, 29.11.2017.
Feuer im Schiff. Verletzte. Maschinenstörungen. Wassereinbrüche. Dies und noch einiges mehr durchlebte die Besatzung F125-Bravo auf der Fregatte „Baden-Württemberg“ in den vergangenen Wochen mehr als einmal - Zum Glück nur zur Ausbildung.

Ein großes graues Marineschiff während einer Kurvenfahrt in See.

Die Fregatte „Baden-Württemberg“ wird auch auf ihr Verhalten während der Fahrt geprüft (Quelle: 2016 Bundeswehr / Carsten Vennemann)Größere Abbildung anzeigen

Der fordernde Ausbildungsteil „See“ der Seeklarbesichtigung umfasste drei Wochen tägliches Intensivtraining. Jedes Mitglied der Besatzung Bravo musste sich hier mit ihrem ganzen seemännischen Können reinhängen, denn die Einsatzflottille 2 fordert absolute Bereitschaft von der gesamten Crew. Denn hier wird nachgewiesen, ob die Besatzung den hohen Standards der internationalen Seefahrt gerecht wird.

Als der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Fregattenkapitän Dirk Jacobus, am Ende der Seeklarbesichtigung vor die angetretene Besatzung trat, konnte der Marineoffizier die Anstrengungen der letzten Wochen in den Augen seiner „Schützlinge“ sehen. Doch die Belastungen haben sich gelohnt: Mit einem „BRAVO ZULU“ sprach Jacobus der Crew seinen Respekt für die gezeigten Leistungen und die durchlaufene Entwicklung aus. Auch wenn es immer Punkte gibt, die es weiter zu verbessern gilt, zeigte sich der Kommandeur mit der Arbeit der Besatzung BRAVO sehr zufrieden und verkündete somit das Bestehen der Überprüfung.

Die letzten Wochen waren sehr fordernd und anstrengend. Besonders wenn in Verbindung mit einem ohnehin reduzierten Personalansatz noch Krankheitsfälle dazu kommen, wird es hart“, gibt Obermaat Tobias Folte, der als Signalmaat auf der Brücke der „Baden-Württemberg“ eingesetzt wird, zu. „Doch wir sind als Team zusammengewachsen und ich bin froh, dass wir bestanden haben“, freut er sich.

Ich bin mächtig stolz auf die Leistung der Crew“, äußerte sich Fregattenkapitän Martin Constantin, Erster Offizier der Besatzung Bravo, sehr zufrieden über die Übung. „Sie hat gezeigt, dass sie Herausforderungen annimmt, aus Fehlern lernt und Verbesserungsvorschläge zügig bei neuen Übungen umsetzt. Besonderer Dank gilt auch der Gruppe Einsatzausbildung, die uns auf diesem Weg begleitet hat.“

Die Vorderseite eines Marineschiffes mit Blick auf die Operationszentrale. Man sieht die große Bordkanone von vorn.

Das 127-mm Marinegeschütz der Fregatte zur Seeziel- und Landbekämpfung (Quelle: 2016 Bundeswehr / Carsten Vennemann)Größere Abbildung anzeigen

Nachdem die Besatzung Bravo bereits die Seeklarbesichtigung Teil „Hafen“ bestanden hatte ist sie somit die erste „Baden-Württemberg“-Besatzung, die jemals den Status „Seeklar“ erhalten hat.

Nach den letzten fordernden Wochen sieht sich die Bravo-Crew nun erst einmal entspannteren Tagen gegenüber. Die „Baden-Württrmberg“ geht für drei Wochen in die Werft nach Hamburg, sodass ein großer Teil der Besatzung Urlaub nehmen kann, bevor der Dienst aufgrund des Besatzungswechsels danach im Büro in Wilhelmshaven fortgesetzt wird. Hier kann das Team dann stolz auf die letzten Wochen zurückblicken, als es hieß: „Bravo Zulu, Besatzung BRAVO!“


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: 


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