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Marine begeistert auf den „Flensburg Nautics“

Flensburg, 20.08.2012.
Von der Eröffnung bis zum Ende prägte die Marine das Bild der 5. „Flensburg Nautics“ vom 17. bis 19. August. Eine Fregatte, ein Minenjagdboot, Hubschraubervorführungen, Fahrten mit Pinassen und ein Informationsbus begeisterten junge wie alte Besucher des Hafenfestes. Bei schönstem Wetter hatten sie die Möglichkeiten, sich ein eigenes Bild vom Auftrag und der Vielseitigkeit der deutschen Seestreitkräfte zu machen.

Eine Pinasse fährt Besucher zu der Fregatte „Rheinland-Pfalz".

Pendelverkehr auf „schwimmenden Einheiten“ (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Nicole Muthmann)Größere Abbildung anzeigen

Da staunten die Besucher der „Flensburg Nautics“ nicht schlecht: Zum Open Ship der Fregatte „Rheinland-Pfalz“ und des Minenjagdboots „Passau“ mussten sie nicht laufen, sondern konnten zu ihnen sogar auf „schwimmenden Einheiten“ der Marine übersetzen.

Reservisten hatten mit Pinassen der Marineschule Mürwik einen Pendelverkehr zwischen dem Westufer des Hafens und dem Harniskai am Ostufer eingerichtet. So konnten die Besucher schnell und „maritim“ das Gelände erreichen, in dem sich nicht nur die Fregatte und das Minenjagdboot, sondern auch weitere Bundeswehreinheiten präsentierten.

Besucher des Open Ship auf der Fregatte „Rheinland-Pfalz".

Open Ship auf der Fregatte „Rheinland-Pfalz" (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

„Die Gäste sind immer wieder überrascht, wenn sie bei uns an Bord mehr über den UNIFIL-Einsatz vor der libanesischen Küste erfahren“, berichtet der Kommandant des Minenjagdboots Passau, Kapitänleutnant Bastian Fischborn. Einige könnten sich kaum vorstellen, dass ein Minensucher bis ans südliche Ende von Europa fährt.

Für den Navigationsoffizier der Fregatte „Rheinland-Pfalz“, Kapitänleutnant Heinrich Großheim, zeigen die vielen Fragen der Besucher an die Besatzungsangehörigen, „dass man uns respektiert und honoriert, was wir draußen machen!“

Rettung aus der Luft

Der „Sea King"-Hubschrauber mit dem Seenotkreuzer „Hannes Glogner" während der Rettungsaktion.

Gemeinsame Rettungsübung (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Nicole Muthmann)Größere Abbildung anzeigen

Wie überlebenswichtig ein Marineeinsatz für jedermann werden kann, zeigte ein „Sea King“-Hubschrauber des Marinefliegergeschwaders 5 aus Kiel bei Winch-Übungen mit dem Seenotkreuzer „Hannes Glogner“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Tief in der Luft stehend und spektakulär das Wasser aufpeitschend demonstrierte der Hubschrauber das Heraufziehen (Winschen) von einem in Seenot Geratenen aus dem Hafenbecken. Der Gerettete wurde dann zur weiteren Versorgung auf das Oberdeck der „Hannes Glogner“ abgewinscht.

Eröffnung mit Musik

Der Marinemusikkorps Ostsee eröffnet die 5. Flensburg Nautics.

Musikalische Eröffnung (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Eröffnet wurden die „Flensburg Nautics“ am 17. August mit Klängen des Marinemusikkorps Ostsee. Bei der anschließenden Gesprächsrunde auf der Bühne erläuterte der Kommandant der Fregatte „Rheinland-Pfalz“, Fregattenkapitän Trond Blindow, auf Nachfrage des Moderators die Hintergründe seines norwegischen Vornamens.

Gute Nachbarschaft

Die „Shtandart“ vor der Fregatte „Rheinland-Pfalz“.

Der Traditionssegler „Shtandart“ im Flensburger Hafen (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Während der gesamten „Flensburg Nautics“ stand den Besuchern ein Informationsbus der Marine für Fragen rund um die vielseitigen Berufe und Laufbahnen zur Verfügung. In seiner direkten Nachbarschaft lag die russische Fregatte „Shtandart“, ein Nachbau des gleichnamigen Flaggschiffes der Marine Zar Peter des Großen.

Die Besucher der „Flensburg Nautics“ konnten sich ein gutes Bild davon machen, wie sich Kriegsschiffe und das Leben an Bord zwischen dem Jahr 1703 und heute verändert haben.


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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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