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Die Tradition lebt weiter…

Plön, 02.11.2017.
Am 01. November konnte die Marineunteroffizierschule (MUS) ein Teil der Marinehistorie erben. Das Mehrzwecklandungsboot (MzLBoot) „Schlei“ ist seit dem 26. Oktober außer Dienst gestellt und der letzte Kommandant Stabsbootsmann Daniel Kakuk übergab dem Kommandeur der Marineunteroffizierschule, Kapitän zur See Matthias Kähler, die Schiffsglocke und das Namensschild der „Schlei“.

Zahlreiche Männer stehen in einer Reihe nebeneinander. Die zwei Männer in der Mitte reichen sich die Hand. Sie tragen die erste Geige der Deutschen Marine.

Danksagung an die Besatzung „Schlei“ (Quelle: 2017 Bundeswehr / Janina Focke)Größere Abbildung anzeigen

Der Kommandeur zögerte nicht lange und entschied, dass das Gebäude der Messegesellschaft an der Marineunteroffizierschule einen Namen bekommt, nämlich „Schlei“. Die Tradition ist nicht neu an der MUS, denn viele Gebäudenamen sind von ehemaligen Schiffen und Booten der Marine. Jedoch ist die Verbindung zwischen dem MzLBoot und der MUS sehr eng, denn das Boot ist ein „Unteroffizierboot“, sagte der ehemalige Kommandant. Und Kapitän Kähler ergänzt: „Der Bogen zum Mehrzwecklandungsboot ist noch größer. An unserer Schule werden die Marineinfanteristen ausgebildet, die später von diesem Boot an Land gebracht werden um dort ihre Operation durchführen zu können.“

Mehrere Soldaten stehen mit der Front zur Kamera. Zwei der Soldaten halten ein blaues Namensschild mit der Aufschrift „Schlei“. Über dem Namensschild hängt eine Glocke.

Freude über das Namensschild und die Schiffsglocke (Quelle: 2017 Bundeswehr / Janina Focke)Größere Abbildung anzeigen

Das Namensschild wird bald das Gebäude zieren und die Schiffsglocke hängt bereits in der Messegesellschaft. Somit „lebt die Seele der Schlei in der MUS weiter“, freut sich der Schulkommandeur. Die Besatzung der „Schlei“ ist jederzeit herzlich willkommen, um die Erinnerungen an ihr Boot aufleben zu lassen. Mit einem Schmunzeln verrät der Stabsbootsmann, „Nächstes Jahr wollen wir, die Besatzung, uns wiedertreffen und ich denke, da wird ein Besuch in der MUS mit dabei sein.“


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Stand vom: 02.11.17 | Autor: 


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