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Nikolauskapelle an der Marineschule erstrahlt im neuen Glanz

Flensburg, 15.11.2017.

An der Marineschule Mürwik gibt es seit 2004 die Nikolauskapelle. Für viele gläubige Soldatinnen und Soldaten, die oft weit von zu Hause und ihrer Kirchengemeinde ihren Dienst leisten, ist dies ein wichtiger Ort. Seit der Gründung der Kapelle wurden hier bereits zahlreiche Taufen und Trauungen, aber auch Gedenken an Verstorbene und Gefallene abgehalten. Jetzt erstrahlt diese wichtige Einrichtung „im neuen Glanz“.

Ein Marineoffizier flankiert von drei Militärdekanen steht vor einem bunten Glasfenster, welches eine Szene mit der Arche Noah aus der Sintflutgeschichte zeigt. Vor ihnen steht ein christlicher Altar im hölzernen Ton.
Der ehemalige Kommandeur der Marineschule, Konteradmiral Carsten Stawitzki, freut sich über die Umgestaltung der Kapelle (Quelle: 2017 Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Zuerst schlicht und in hellen skandinavischen Stil eingerichtet, wurde die Nikolauskapelle seit 2015 umgestaltet. Der Initiative und dem persönlichen Engagement des damaligen Kommandeurs der Marineschule, Konteradmiral Carsten Stawitzki, ist es zu verdanken, dass in enger Zusammenarbeit mit der Militärseelsorge an der Marineschule aus der geplanten Renovierung eine grundlegende Umgestaltung wurde.

Der maritime Charakter der Nikolauskapelle wurde verstärkt und ein Bezug zur Architektur der Marineschule geschaffen. Wandverkleidung und Deckeneinfassung folgen dem Beispiel der großen Aula der Offizierschule, ebenso wie der Grundton der Einrichtung. Ein neuer Altar in Form eines Schiffsquerschnittes wurde im Bootshafen gebaut und ein Kompass von Bord der „Gorch Fock“ zur Kanzel (eine Art Rednerpult) umgestaltet. Dr. Heinrich Oidtmann, Inhaber Deutschlands ältester Glasmalerei, stellte nach dem Entwurf von Joachim Kaiser, dem ersten Vorsitzenden der Carl Rudolph Bromme Gesellschaft Leipzig e.V., die farbigen Glasfenster her, welche eine Szene mit der Arche Noah aus der Sintflutgeschichte zeigen; über allem ist im obersten Fenster die Taube des Noah zu sehen, die auch in der Darstellung des heiligen Geistes oder einer Friedenstaube bekannt ist.

Ein Militärdekan spricht zu einer Gruppe von Menschen, die vor ihm sitzen. Hinter ihm ist ein farbiges Glasfenster, welches eine  Szene mit der Arche Noah aus der Sintflutgeschichte zeigen.
Die farbigen Glasfenster sind das neue Wahrzeichen der Kapelle (Quelle: 2017 Bundeswehr / May-Barg)Größere Abbildung anzeigen

Nach zweijähriger Umgestaltung bedanken sich die beiden leitenden Militärdekane Armin Wenzel für die evangelische Militärseelsorge und für die katholische Militärseelsorge Monsignore Rainer Schadt, bei allen, die diese grundlegende Umgestaltung ermöglicht, unterstützt und durchgeführt haben.

Vom Tischler bis zum Kommandeur, vom Transporteur bis zum Glasmaler, von der Objektmanagerin bis zum Pfarrhelfer und noch viele mehr haben dazu beigetragen, dass mit der Nikolauskapelle ein Ort entstanden ist, der zum Verweilen, zur Auszeit und zum gemeinsamen Gottesdienst einlädt.


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Stand vom: 29.11.17 | Autor: 


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