Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > Einsätze und Manöver > Abgeschlossene Einsätze und Manöver > Gemeinsame Übungen auf See

Gemeinsame Übungen auf See

In See, 21.09.2015.
Nach dem ersten Aufeinandertreffen und den Besprechungen in Frederikshavn, lernen sich die beteiligten Besatzungen des Manövers Northern Coasts nun in See besser kennen. Eingeteilt in mehrere kleine Gruppen führen sie gemeinsam Übungen in der nördlichen Ostsee durch. Auf dem Plan stehen unter anderem Übungen mit Ubooten, Flugzeugen sowie Schießübungen.

Die Fregatte „Lübeck“ und der „Sea Lynx“ beobachten die Vorführung von „U34“ auf See.

Fregatte „Lübeck“ und „Sea Lynx“ beobachten die Vorführung von „U34“ (Quelle: 2015 Bundeswehr / Christin Krakow)Größere Abbildung anzeigen

Am ersten Tag stand ein sogenanntes „CASEX“ auf dem Übungsplan des Einsatzgruppenversorgers (EGV) „Bonn“. „Das Uboot „U 34“ wird gleich abwechselnd sein Sehrohr, Schnorchel und verschiedene Sensoren zeigen“, informiert die Durchsage auf der Brücke des Versorgers. Einen Moment später beginnt das Uboot mit seinem Tauchgang und lässt nur noch wenige Zentimeter der Sensoren aus dem Wasser ragen. Trotz des diesigen Wetters sind die Rohre gut zu erkennen. Für dieses Ereignis versammelten sich zusätzlich die polnische Fregatte „Kosciuszko“ und Korvette „Kazub“, die schwedischen Korvetten „Helsingborg“ und „Nykoping“, sowie die deutsche Fregatte „Lübeck“ und deren Hubschrauber „Sea Lynx“ um das deutsche Uboot.

Der Verband wird von der Luft aus angegriffen.

Luftangriff auf den Verband (Quelle: 2015 Bundeswehr / Christin Krakow)Größere Abbildung anzeigen

Angriffe aus der Luft

Besatzung auf Gefechtsstation!“, ertönt es am folgenden Tag wieder aus den Lautsprechern. Ohne zu zögern rüsten sich die Marinesoldaten mit ihren Flammschutzhauben, Flammschutzhandschuhen sowie den Gefechtshelmen aus. Einige Minuten später folgt eine weitere Durchsage: „Airwarning yellow, airwarning yellow“. Der Verband wird von feindlichen Flugzeugen angegriffen. Mit solchen Gefechtssituationen wird die Besatzung in den kommenden Tagen öfter gefordert werden. Aber noch befinden sich die Einheiten in der Übungsphase.

Das Marineleichtgeschütz auf dem Einsatzgruppenversorger „Bonn“ nach dem Abschuss.

Marineleichtgeschütz an Bord der „Bonn“ (Quelle: 2015 Bundeswehr / Christin Krakow)Größere Abbildung anzeigen

Feuer frei!

Bei der Abwehr feindlicher Bedrohungen kann es zum Einsatz der Bordwaffen kommen. Um deren Handhabung zu trainieren, begeben sich die „Bonn“, die „Kosciuszko“ und die „Kazub“ am Nachmittag in ein zugewiesenes Seegebiet. Abwechselnd sollen die polnischen Einheiten und der EGV „Bonn“ mit ihren Bordwaffen schießen. Zwei Marineleichtgeschütze der „Bonn“ schwenken in die vorgegebene Richtung. „Silverhammer, Silverhammer“, warnt eine Durchsage.

Mehrere laute Schüsse ertönen. Wenig später sind die Einschläge an den Fontänen im Wasser zuerkennen. „Der Anlauf ist beendet, das Schießen ist beendet“. Auch für die kommenden Tage ist der Übungsplan des Manövers Northern Coasts gut gefüllt. In der herannahenden Woche wird für die Schiffe, Boote und Luftfahrzeuge ein anspruchsvolles Szenario eingespielt, auf welches sie reagieren müssen, um für den Ernstfall zu trainieren.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.aktuelle.einsatze.abgeschlossene&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB070000000001%7CA2KB84361DIBR